Arbeitslosigkeit steigt
Jugendliche in Oberpullendorf sind betroffen
- Das AMS Oberpullendorf verzeichnet eine Zunahme der Arbeitslosen im Bezirk.
- Foto: Plank
- hochgeladen von Barbara Babonitsch-Diewald
Bis zum Ende des dritten Quartals 2024 waren im Bezirk Oberpullendorf durchschnittlich rund 820 Menschen arbeitslos vorgemerkt. Darunter 336 Frauen und 483 Männer. Das bedeutet einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um vier ein halb Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
OBERPULLENDORF. Besonders betroffen von der steigenden Arbeitslosigkeit sind Jugendliche im Alter von 20 bis 24 Jahren. In dieser Gruppe stieg die Zahl der Arbeitssuchenden um mehr als 17 Prozent, was konkret bedeutet, dass zehn Jugendliche mehr als im Vorjahr arbeitslos gemeldet waren. Gleichzeitig ging auch die Zahl der offenen Stellen im Bezirk zurück. Im Durchschnitt meldete das AMS Oberpullendorf 228 offene Arbeitsplätze, ein Rückgang von knapp neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem gab es ein Minus von rund sechs Prozent bei den offenen Lehrstellen. Bisher wurden 2024 durchschnittlich 26 offene Lehrstellen registriert, denen jedoch nur zwölf Lehrstellen-Suchende gegenüberstehen. Damit bleibt ein deutlicher Überhang an unbesetzten Lehrstellen bestehen.
- Jugendliche sind von Arbeitslosigkeit besonders betroffen, wenn sie keine Lehrstelle finden.
- Foto: Johannes Hloch
- hochgeladen von Verena Kriechbaum
Stagnation in der Wirtschaft
Die Stagnation der Wirtschaft wirkt sich spürbar auf den Arbeitsmarkt im Bezirk aus, besonders auf die jungen Menschen. Das AMS Oberpullendorf rät Jugendlichen daher, sich frühzeitig vormerken zu lassen, um von den zahlreichen Unterstützungsangeboten profitieren zu können. Jugendberater Martin Liebentritt und Berater Markus Hoffmann stehen für individuelle Beratungen zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das BUZ Neutal ein breites Kursangebot speziell für junge Menschen, um deren berufliche Chancen zu verbessern.
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