28.09.2017, 14:12 Uhr

Kasernenareal Pinkafeld weiter ausgebaut - OSG erschafft 87 Wohneinheiten

Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft hat nun auch das letzte unbebaute Grundstück der ehemaligen Turbakaserne erworben.

PINKAFELD (kv). In diesem 8.000 m2 großen Areal, auf dem ursprünglich der Neubau der Feuerwehr geplant war, werden weitere Wohnungen und Reihenhäuser entstehen. Das Feuerwehrhaus wird - wie bereits berichtet - auf dem Areal der Pinkafelder Elektrizitätswerke entstehen.

Mehr Grünfläche

Der Grundstückskauf erlaubt die Streichung eines bereits beplanten Wohnblocks, der Bereich wird stattdessen als Park- und Grünfläche genutzt. Einzigartig sind hier die im Zuge des "Urban Gardening" geplanten Hochbeete, welche die Mieter frei nutzen dürfen. "Ich freue mich, dass wir auf diese 6 bis 8 Wohnungen verzichten können für eine attraktive Außenanlage", so OSG-Chef KommR Alfred Kollar.

Gute Zusammearbeit

Bereits seit 1964 baut die OSG in Pinkafeld, weshalb mittlerweile rund 20 % der Bevölkerung in OSG-Wohneinheiten lebt. Auf dem Kasernenareal entstehen insgesamt 87 Wohneinheiten. Geplantes Bauende mit dem neuen Projekt ist spätestens 2021. Die gesamte Planung hatten die Architekten Walter Neubauer und Ewald Wukits inne.

Umfangreiches Wohnkonzept

Bis dato wurden auf dem Kasernenareal von der OSG 8 Reihenhäuser fertig gestellt und auch die ersten 16 Startwohnungen werden am 28. September 2017 übergeben. Für weitere 11 Startwohnungen wurde die Rohbaugleiche erreicht und 24 Betreubare Wohnungen werden im November fertiggestellt und übergeben. Der 5. Bauabschnitt mit 28 Familienwohnungen startet im Oktober.

Wohnbauförderung Nummer 1 in Österreich

Entscheidend für den sozialen Wohnungsbau ist vor allem die hervorragende burgenländische Wohnbauförderung. Derzeit hält das Land rund 36.000 Darlehensverträge mit einem Fördervolumen von 1,5 Mrd. Euro. Dadurch konnten allein 2016 800 geförderte Wohnungen udn Reihenhäuser sowie 300 Einfamilienhäuser errichtet werden. 2017 wurden im ersten Halbjahr 30 Mio. Euro zugesichert. Von diesen Förderungen und Zuschüssen sind 1.415 Wohneinheiten betroffen. Auch im Bereich Sicherheit und Handwerkerbonus konnte das Land Burgenland unterstützen. "Wir bieten auch eine umfassende Wohnbauberatung, und das nicht nur telefonisch oder in den Bezirkshauptmannschaften, sondern auch direkt vor Ort", so Bgm. LAbg. Kurt Maczek.
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