Geburtshilfe Krankenhaus Oberwart
Sicher und geborgen im Leben ankommen

Im Krankenhaus Oberwart werden vor der Geburt die letzten Untersuchungen durchgeführt. Mit dem CTG misst man den Herzton des Kindes, den Puls der Mutter, Kindsbewegungen sowie eventuelle Wehentätigkeiten.
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  • Im Krankenhaus Oberwart werden vor der Geburt die letzten Untersuchungen durchgeführt. Mit dem CTG misst man den Herzton des Kindes, den Puls der Mutter, Kindsbewegungen sowie eventuelle Wehentätigkeiten.
  • Foto: KRAGES/Iris Milisits
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Jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr haben werdende Eltern die Möglichkeit, die geburtshilfliche Abteilung des Krankenhauses Oberwart kennenzulernen.

OBERWART. Es ist ein offenes Geheimnis, dass nicht der Storch die Babys bringt. Schwangere Frauen sollten sich daher rechtzeitig Gedanken darüber machen, wo sie ihr Baby entbinden möchten.
Seit Feber 2017 leitet Primarius Dr. Alexander Albrecht die Geburtenstation in Oberwart. Er und sein Team aus Ärzten, Hebammen und Krankenschwestern begleiten dabei die Eltern in jeder Phase des Elternwerdens - vor, während und nach der Geburt ihres Babys.

"Ich setze auf eine sichere und natürliche Geburt und bei unbedingt nötigen Operationen auf den höchsten Standard." (Prim. Alexander Albrecht)

Geburtsvorbereitung

Schon vor der Geburt hilft der Geburtsvorbereitungskurs den Frauen, eventuelle Ängste vor der Entbindung zu nehmen und sie auf die 'natürlichste Sache der Welt' vorzubereiten. Da dieser Kurs mehrere Wochen dauert, sollte man diesen spätestens in der 30. Schwangerschaftswoche starten.
Nach der letzten frauenärztlichen Untersuchung um die 35. Schwangerschaftswoche wird man an sein Wunschkrankenhaus überwiesen.
"Wir nehmen dann die letzten Untersuchungen, wie Ultraschall und CTG (Herzton-, Puls- und Wehentätigkeitsmessung) vor, führen ein Gespräch über die Schwangerschaft, Vorerkrankungen und vorherige Geburten und informieren über medizinische Möglichkeiten", so Assistenzarzt Dr. Michael Wiedner.

Von Spontangeburt bis Kaiserschnitt

Das Krankenhaus Oberwart verfügt über drei Kreißsäle, wobei ein Kreißsaal mit einer Geburtswanne ausgestattet ist. Die Hebamme führt die Gebährende durch alle Phasen der Geburt und auch die Ärzte sind immer zur Stelle. Damit ist man rundum versorgt, egal ob das Baby am Ende durch eine Spontangeburt, Geburtseinleitung oder einen Kaiserschnitt zur Welt kommt.
Hat das neue Familienmitglied schlussendlich das Licht der Welt erblickt, wird besonderer Wert auf das sogenannte 'Bonding' gelegt - das erste Kuscheln der Mutter mit ihrem Kind. Im Falle eines Kaiserschnittes darf der Vater diese schöne Aufgabe übernehmen. Nach dem ersten Stillen wird das Baby versorgt, gemessen, gewogen und untersucht.

Großer Pluspunkt: Kinderstation

Was ist, wenn doch nicht alles glatt läuft? Da es im Krankenhaus Oberwart auch eine Kinderstation gibt, ist man doppelt so gut aufgehoben. Die erfahrenen Kinderärzte sind bei Bedarf sofort zur Stelle, sollten unerwartete Komplikatinen beim Baby auftreten. Denn bei Notfällen zählt jede Sekunde.
Auch wenn alles glatt läuft, führen die Kinderärzte die ersten Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen - wie die Hüftuntersuchung - durch, die man sonst beim Kinderarzt machen müsste.

Wenn das Baby da ist

Endlich ist das Baby da, doch was nun? Die erfahrenen Hebammen und Krankenschwestern sind bestens darauf geschult, diese Frage zu beantworten.
Es gab eine Zeit, in der das Stillen 'aus der Mode' gekommen ist. Doch mittlerweile kehren die Frauen wieder zurück zur Muttermilch. Die Hebammen helfen beim Anlegen und unterstützen auf Wunsch bei eventuellen Anfangsschwierigkeiten. Dazu kann sich die Mutter mit ihrem Baby in das Stillzimmer zurückziehen.
Baden, Wickeln, Nabelpflege, die frischgebackenen Eltern können sich jederzeit an das Team der Geburtshilfe wenden und haben so einen perfekten Start in ihr neues Leben.


Strenge Besuchszeiten

Um die Anfangszeit für Eltern und Babys so stressfrei wie möglich zu gestalten, ist die Einhaltung der Besuchszeiten besonders wichtig. Besuche sind von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 18.00 bis 19.00 Uhr sowie am Wochenende von 10.00 bis 11.00 Uhr erlaubt.

Versicherungsdaten prüfen

Vor der Geburt sollten die Eltern auf jeden Fall ihre Versicherung überprüfen. Denn seit der Einführung der DSGVO werden die Angaben zur Versicherung nicht mehr geprüft. Gibt man beispielsweise an, dass man eine Sonderklasseversicherung hat, obwohl man vielleicht nur Taggeld ersetzt bekommt, muss man für die Mehrkosten selbst aufkommen.


Daten & Fakten

2017 gab es im Krankenhaus Oberwart 635 Geburten, davon kamen 194 Babys (30 %) per Kaiserschnitt zur Welt. "Diese Sectiorate mag hoch klingen, doch behandeln wir auch viele Risikoschwangerschaften, bei denen eine Kaiserschnitt einfach unumgänglich ist", so Albrecht.

Link zur Themenseite: www.meinbezirk.at/rundumgesund

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