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Oberwart: Nach Postfiliale ist ein Gesundheitszentrum geplant

Ein modernes Gesundheitszentrum könnte aus dem früheren Mannschaftsgebäude entstehen.
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Die OSG plant neben der neuen Postfiliale ein Gesundheitszentrum und weitere Wohnungen am ehemaligen Kasernenareal in Oberwart.

OBERWART (ms). Nachdem Ende Oktober 2018 der Spatenstich für das neue Wohnungs- und Postprojekt der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft am ehemaligen Kasernenareal gesetzt wurde, sind die Arbeiten bereits im Gange und das Fundament für das neue Gebäude bereits errichtet.
"Wo früher das Kommandogebäude stand, entsteht die neue Postfiliale, sowie ein weiteres Büro und 17 Wohnungen. Die Fertigstellung des 3,4 Mio. Euro Projekts ist für Ende 2019 geplant", fasst OSG-Obm. Alfred Kollar zusammen.

Gesundheitszentrum

Gleich nebenan befindet sich das teilweise denkmalgeschützte Mannschaftsgebäude. "Wir haben natürlich überlegt, was wir damit und dem übrigen Areal machen. Es gab dann einige Anfragen von Ärzten und anderen Gesundheitsberufen, so entstand die Idee ein zweiten Gesundheitszentrums. Das würde sehr gut passen. Es gibt genügend Parkplätze, die Lage ist mitten im Zentrum und darum sehr günstig. Ein derartiges Zentrum wäre auch eine interessante Ergänzung zu den Behörden in unmittelbarer Nähe", schildert Kollar.
In den nächsten Wochen werden diesbezügliche Pläne konkretisiert und entsprechend ausgearbeitet. "Das Interesse ist jedenfalls gegeben. Wir planen im hinteren Bereich bei der Unteren Bahnzeile barrierefreie seniorengerechte Kleinwohnungen, was ebenso zu einem Ärzte- und Gesundheitszentrum passen würde", ist Kollar überzeugt.

"H2" vor Start

Ein weiteres Großprojekt der OSG steht nunmehr in den Startlöchern. Bereits 2016 wurde das Konzept für ein geplantes zweites Hochhaus "H2" im Zentrum von Oberwart vorgestellt. Seit damals gab es immer wieder Verzögerungen. Nun scheint eine weitere Hürde für das Projekt geschafft.
"Das Problem der Parkierung ist nun gelöst, denn neben der integrierten Tiefgarage werden auch über 100 Parkplätze am Rotunden-Areal zur Verfügung stehen. Das wurde nach langen Gesprächen nun ermöglicht", so Kollar.

Zweifachgebäude

Bis März sollen die Planungen für beide Gebäudeteile des "H2" nun entsprechend finalisiert werden, um sie den Behörden vorlegen zu können. "Ich rechne, wenn es keine weiteren Verzögerungen gibt, dass wir Ende August/Anfang September in die nächte Phase gehen können", ist Kollar optimistisch. Entstehen sollen dort ein Bürogebäude direkt an der Kreuzung, sowie ein 37 Meter-Hochhaus mit Wohnungen.
Das "H2" soll ein modernes Gegenstück zum bestehenden Hochhaus genau gegenüber werden. „Unser Ziel war es sowohl städtebaulich einen Akzent und auch einen Ausgleich zum bereits bestehenden Hochhaus zu setzen. Der Bedarf an Wohnungen und auch an Büros gerade im Stadtzentrum ist gegeben. Das beweisen bereits vorliegende Anfragen beim neuen "H2"-Projekt", betont der OSG-Obmann.

Impuls für Innenstadt

Positiv sieht die Pläne auch Bgm. Georg Rosner: "Jede Entwicklung und Sanierung am Kasernengelände ist erfreulich, das Mannschaftsgebäude war schon ein Schandfleck. Ein Ärztezentrum im Herzen von Oberwart wäre wirklich eine sehr gute Sache."
Als neuen "Impuls für die Innenstadt" bezeichnet er das geplante  10 Mio. Euro-Projekt "H2". "Mit Gemeinderatsschluss hat die OSG das Baurecht für 1.600m² am Rotundenparkplatz erhalten. Mit der geplanten Tiefgarage und den Parkplätzen am Rotundenareal sind nun genügend Parkflächen für das Projekt vorhanden. Das Gesetz sieht eben eine Mindestanzahl vor. Die Zufahrt wird nur über die Ambrosigasse möglich sein. Wir begrüßen, dass die OSG damit ein weiteres Großprojekt im Zentrum umsetzen will", so Rosner.

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