Wohnhaus des Gesundheitsforums Burgenland in Großpetersdorf saniert

Anita Lindau und Michael Hager mit dem selbstgemachten Storch als äußeres Erkennungszeichen des Wohnhauses in Großpetersdorf
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  • Anita Lindau und Michael Hager mit dem selbstgemachten Storch als äußeres Erkennungszeichen des Wohnhauses in Großpetersdorf
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Umfassende Sanierung

Seit mehr als vier Jahrzehnten bietet dieses Haus Menschen eine Wohnmöglichkeit, bei denen aus den verschiedensten Gründen ein selbstbestimmtes Wohnen, kurz- oder auch längerfristig, nicht möglich ist.

Mehr als nur Wohnen

Im Wohnhaus des Gesundheitsforums finden psychisch kranke sowie psychosozial benachteiligte Menschen Unterbringung, Versorgung und das Angebot einer geregelten Tagesstruktur. Das alles mit einem Höchstmaß an Selbstbestimmung und dem Ziel, nach dem Aufenthalt wieder in ein eigenverantwortliches Leben zurückzukehren.
"Die Unterstützung unserer Bewohner bezieht sich im Besonderen auf die Bereiche Zimmergestaltung, Körperhygiene, Wäschegebarung und den Bereich der Wahrung der persönlichen Gesundheit", erzählt Heimleiterin Anita Lindau.

Tagesstruktur

Unter dem Begriff "Tagesstruktur" bieten die Betreuer des Wohnhauses den Bewohnern freiwillige Beschäftigungstherapien an. Dies sind Fertigungsarbeiten in der Keramik- und Kreativwerkstatt, Auftragsarbeiten für die Autozulieferindustrie, aber auch freiwillige Mitarbeit in Garten und Haushalt. "Wichtig ist uns auch hier, dass die Klienten täglich zwischen den Bereichen wechseln können, abhängig von der physischen und psychischen Verfassung", erklärt Heimleiter-Stellvertreter Michael Hager.

Offenes Leben

Gegenseitiges Vertrauen bildet die Basis des Zusammenlebens im Wohnhaus, wo die Arbeit der Betreuer durch Krisen, aber auch gute Tage ihrer Klienten bestimmt wird. Das Konzept des offenen Lebens ermöglicht es den Bewohnern, das Haus jederzeit zu verlassen. "Wir haben nie geschlossen, sind aber 24 Stunden besetzt", so Hager.

Umfassende Sanierung

Nach dem Umbau bietet das Wohnhaus Platz für die Unterbringung von 42 Personen. Es stehen dabei den Klienten Ein- und Zweibettzimmer mit Bad zur Verfügung, alle nach dem Umbau mit barrierefreiem Zugang aus dem Außenbereich.
Als Gemeinschaftsräume gibt es verschiedene Aufenthaltsräume mit Sitzgelegenheiten, Tischen, TV-Geräten und vieles mehr.

Im Zuge der Sanierung wurden die Zimmer im alten Stammgebäude komplett entkernt, Installationen und Elektroarbeiten durchgeführt, die Zimmer behindertengerecht gestaltet und neue Aufenthaltsräume geschaffen. Außerdem wurde der Bürobereich für die Mitarbeiter erweitert sowie Dach, Fassade und Fenster neu gemacht.
Am Umbau waren unter anderem folgende Unternehmen beteiligt: Möbel Putz, Steinberg-Dörfl, Elektro Unger, Großpetersdorf, Hirschbeck & Plank GmbH, Litzelsdorf, Stein Jandl, Oberwart.

Kreativität fördern

Gemeinsam mit ihren Betreuern finden sich einige Bewohner des betreuten Wohnhauses täglich in der Kreativwerkstatt ein, um durch das Arbeiten mit verschiedenen Materialien und Techniken individuelle Fähigkeiten zu fördern bzw. ihren Teil zur Dekoration des Hauses beizutragen.

Die Bewohner des betreuten Wohnhauses präsentieren ihre selbstgemachten Bastel- und Keramikarbeiten der Öffentlichkeit und laden zum weihnachtlichen Einkaufen ein:
Am Samstag,
2. Dezember 2017
9.00 bis 17.00 Uhr

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