Frauenfussball
FC Südburgenland holt nach 1:3-Rückstand noch ein 3:3-Remis gegen Rapid Wien
- Startelf beim Testspiel gegen Rapid: Anita Kis, Sophie Grafl, Alissa Zimmermann, Emilia Cejtei, Lena Schandl, Marie-Kristin Leitner (vorne); Dóra Schvirján, Petra Petrovics, Zsófia Csizmadia, Zoé Magyarics, Virág Kovacs (hinten)
- Foto: MeinBezirk/Michael Strini
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Die SPG Südburgenland/TSV Hartberg schaffte in Deutsch Kaltenbrunn im Testspiel gegen den SK Rapid Wien mit verdientes 3:3. Nach einem zweimaligen Zweitore-Rückstand kamen die Südburgenländerinnen noch zu einem Prestige-Punkt. Zudem gibt es noch einen weiteren sportlichen Neuzugang.
DEUTSCH KALTENBRUNN. Am Samstag empfing der FC Südburgenland den Bundesligaaufsteiger Rapid Wien zu einem freundschaftlichen Testspiel. Dabei gab es erstmalig die Gelegenheit, fast alle Neuzugänge bei den Südburgenländerinnen in Aktion zu sehen. Vor dem Spiel wurde noch einmal das Hopsi-Hopper-Cup-Siegerinnenteam von der Volksschule Deutsch Kaltenbrunn geehrt. Zwei Spielerinnen liefen mit den Kapitäninnen ein.
Danach ging es auch schon los mit einem flotten Spiel. Ein unnötiger Rückpass ebnete den Gästen aus Wien die frühe Führung durch Vanessa Rauter. Danach übernahmen die Südburgenländerinnen, die mit Anita Kis (Rumänien) einen weiteren Zugang verzeichneten, immer mehr das Kommando und hätten wohl nach einer Attacke gegen Petra Petrovics einen Strafstoß bekommen sollen - doch ohne VAR blieb die Pfeife von Schiedsrichter Steigl stumm (12.). Kurz darauf verletzte sich Isabell Schneiderbauer ohne Fremdeinwirkung - die Redaktion wünscht der Rapidspielerin rasche Genesung.
- Neuzugang Sophie Grafl zeigte großen Einsatz.
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Rapid eiskalt im Abschluss
Die Südburgenländerinnen drückten auf den Ausgleich und hatten einige gute Szenen, doch der letzte Pass beziehungsweise Abschluss fehlte. Kaltschnäuziger agierten die Grün-Weißen. Nach einem Konter war Elisabeth Brandl per Kopf zur Stelle und ließ Dóra Schvirján im Tor der Südburgenländerinnen aus kurzer Distanz keine Chance (20.). Das 0:2 fiel dann doch gegen den Spielverlauf.
Das Team von Michael Thek zeigte aber Moral und blieb dran. Nach einem Eckball konnte Jasmin Zotter zunächst noch einen tollen Schuss von Lena Schandl mit einer Parade entschärfen, doch einem weiteren Corner stand Virág Kovacs goldrichtig und netzte noch vor der Pause zum 1:2 ein (35.). Mit dem 1:2 ging es in die Kabinen, doch nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff vollendete Elisabeth Brandl eine schnelle Kombination der Wienerinnen zum 1:3.
- Verdienter Ausgleich durch Emilia Cejtei
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Moral und schöne Tore zum Ausgleich
Doch wieder bewiesen die Südburgenländerinnen Moral und kämpften sich in die Partie zurück. Nach einem idealen Pass in die Tiefe von Marie-Kristin Leitner traf Lena Schandl aus knapp 18 Metern über Torfrau Anna Haiden zum 2:3 (68.). Nach Maßflanke von Natalie Wagner köpfelte Neuzugang Emilia Cejtei zum hochverdienten Ausgleich ein (83.). Bei diesem 3:3-Remis blieb es dann auch.
Für die Südburgenländerinnen, bei denen noch ein paar Spielerinnen fehlten, geht es am Dienstag mit einem Testspiel gegen den GAK in Söchau weiter. Am Sonntag, 26. Juli, folgt der letzte Test vor Meisterschaftsbeginn um 10.30 Uhr in der Fußballarena Mischendorf gegen die Wildcats Krottendorf (Meister 2. Frauen Bundesliga).
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