17.10.2014, 19:08 Uhr

Hochwertige Rohstoffe für traditionelles Nahrungsmittel

Landesrat Andreas Liegenfeld bei der Getreideernte mit ehemaliger Kirschenkönigin Nadine (Foto: Büro Liegenfeld)
Brot ist weltweit eines der wichtigsten Nahrungsmittel. Der Tag des Brotes am 16. Oktober soll zum Nachdenken anregen und Perspektiven für künftige Weiterentwicklungen des traditionellen Nahrungsmittels aufzeigen. „Grundvoraussetzung für qualitatives Brot ist hochwertiges Getreide von unseren Bauern, insgesamt werden im Burgenland auf 67.300 Hektar rund 335.000 Tonnen Getreide produziert“, erklärt Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld anlässlich des „Tag des Brotes“.

Brot in Österreich

Dass die österreichischen Bäcker nicht nur ihre Traditionen pflegen, sondern auch sehr innovativ sind, zeigen sie beim vielfältigen Produktangebot. Voraussetzung für hochqualitatives Brot und Backwaren sind die wertvollen Rohstoffe und Grundzutaten.
Der pro Kopf-Verbrauch von Weizen-und Roggenmehl in Österreich liegt bei rund 74 Kilogramm. Bei Brot wird nach wie vor noch das Mischbrot (Weizen- und Roggenmehl) am stärksten bevorzugt. Neben reinem Roggenbrot ist ein Trend zu spezielleren Brotvarianten zu vernehmen. Die Nachfrage steigt bei Spezialbroten wie beispielsweise Mischbrot aus Emmer und Einkorn mit Roggen, sowie bei den Dinkel- und allgemein den Vollkornvarianten.
„Das Bewusstsein für regionale Lebensmittel ist auch beim Brot ein wichtiger Trend, der durch die Verwendung von lokalem Getreide vieler Mühlen bestätigt wird. Dabei macht der Getreidepreis den geringsten Anteil an den Kosten des Brotes aus“, so Liegenfeld.

Getreideernte 2014

Während Witterungsverlauf und Bodenbeschaffenheit vorgegeben sind, haben die Landwirte die Möglichkeit durch Sortenwahl und Maßnahmen der Bestandsführung die Qualität des Getreides positiv zu beeinflussen. Aufgrund der heurigen, sehr feuchten Witterungsbedingungen wird der tatsächliche Brotgetreideanteil im Jahr 2014 im Burgenland bei ungefähr 60 -70 % liegen. Das bedeutet 200.000 – 235.000 Tonnen Brotgetreide im Burgenland. Dabei liegt der Bioanteil bei den genannten Produktionszahlen ca. 20 %.
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