Theaterbühnen in Osttirol
Vorhänge bleiben vorerst geschlossen

Im heurigen Herbst und Winter wird es in Osttirol keine Theateraufführungen geben.
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  • Im heurigen Herbst und Winter wird es in Osttirol keine Theateraufführungen geben.
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Im Herbst und Winter wird es in Osttirol keine Theateraufführungen geben. Termine wurden bereits vorzeitig abgesagt.

OSTTIROL (red). So wie alle kulturellen Vereine im Bezirk, ob Musikkapellen, Chöre und Veranstaltungen aller Art, trifft der Lockdown auch die heimischen Theatergruppen. War man im Spätsommer noch eher optimistisch, wurden aber auch diese Hoffnungen auf Aufführungen durch den zweiten Lockdown zunichte gemacht. Diverse Bühnen, die traditionell im Herbst, bzw. im Winter ihre Aufführungen hatten, sagten ihre Termine frühzeitig ab. „Es war einfach schwer etwas zu organisieren, weil niemand genau wusste, wie und in welcher Form gespielt werden darf,“ so Bezirksobmann Thomas Widemair und meint weiter: "Natürlich hätte man unter den vorgegebenen Auflagen spielen können, aber dieses Risiko wollte verständlicherweise einfach niemand auf sich nehmen. Beschränkte Personenanzahl im Saal, aber auch auf der Bühne, Abstandsregeln, Hygienevorschriften, Registrierungspflicht, usw. Es hätte auch keinen Ausschank bei den Veranstaltungen gegeben. Diese Einnahmen bilden neben den Eintritten aber auch einen großen Teil im finanziellen Bereich der jeweiligen Theatervereine."

Bezirksobmann Thomas Widemair
  • Bezirksobmann Thomas Widemair
  • Foto: Brunner Images
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Hoffen auf Entspannung

Wie es nun im Frühjahr weiter geht kann noch nicht gesagt werden. "Zurzeit dürfen die Bühnen, die dann eben im Frühjahr spielen wollten, auf Grund der derzeitigen Lage nicht einmal Proben abhalten", erklärt Widemair.
Im Landesverband in Innsbruck, wo Thomas Widemair auch als Landesobmann Stellvertreter sitzt, ist man zuversichtlich, dass sich die Lage bald entspannt. Es sollten aber vorerst eben Stücke mit weniger Personen einstudiert werden, falls gespielt werden will. Bei diversen, sogenannten Zoom-Sitzungen, konnte der Kontakt mit der Kulturabteilung des Landes Tirol aufrecht erhalten bleiben. Auch dort ist man zuversichtlich. Man ist natürlich nicht erfreut, dass die Kultur im ganzen Land stillsteht, aber man muss sich in dieser Situation einfach an die vorgegebenen Maßnahmen halten.
"Für die heimischen Theatergruppen bleibt so die Hoffnung, dass sich die Pandemie irgendwann wieder zum Guten wendet und sich sobald als möglich der Vorhang wieder öffnet und geprobt und vor allem wieder Theater gespielt werden darf. Denn nicht nur den leidenschaftlichen Theaterspielern, sondern auch dem zahlreichen Publikum fehlt das Theater im Bezirk", so Widemair abschließend.

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