Rapid gibt Sieg im Finish noch aus der Hand

(strope). Im letzten Heimspiel des Herbst Durchganges empfingen die Grün-Weißen mit dem SAK Klagenfurt den Tabellenführer in der Kärntner Liga. Bei den Hausherren fehlte diesmal der verletzte Manuel Ackerer, dafür war Lukas Steiner wieder mit von der Partie. Die stark ersatzgeschwächten Gäste übernahmen von Anpfiff weg das Kommando und präsentierten sich im Dolomitenstadion als sehr spielstarke Mannschaft. Die Hausherren hielten aber gut dagegen und konnten sämtliche Offensivversuche der Klagenfurter bereits im Keim ersticken. In der 30. Minute wären die Rapidler dann beinahe in Führung gegangen. Nach einem Stanglpass von Markus Ebner traf Lukas Steiner den Ball aber nicht richtig und scheiterte am Keeper der Gäste.
In den letzten Minuten vor der Halbzeit wurden die Angriffe der Klagenfurter immer gefährlicher und sie kamen in dieser Phase zu guten Möglichkeiten. Mit vereinten Kräften gelang es den Hausherren aber einen Gegentreffer zu verhindern.

Kurz nach dem Seitenwechsel gingen die Lienzer dann in Führung. Der diesmal groß aufspielende Raoul Iglesias erkämpfte sich auf der rechten Seite den Ball, leitete diesen auf Florian Neumeister weiter, der nach einem tollen Haken von seinem Gegenspieler nur mehr durch ein Strafraumfoul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwertete Christopher Korber souverän zum 1:0 für die Rapidler.
Praktisch im Gegenzug wäre den Klagenfurter fast der Ausgleich gelungen. Nachdem Christian Korunka zuvor einen Kopfball von Zoran Vukovic zum Eckball klären konnte, landete im Anschluss ein Schuss von Philipp Diex an der Latte des Lienzer Tores. Durch die immer offensivere Spielweise der Gäste kamen die Hausherren danach immer wieder zu guten Kontermöglichkeiten, die sie aber nicht erfolgreich zu Ende spielen konnten. Nach 73 Minuten eröffnete sich den Gästen die Riesenchance auf den Ausgleich. Die Rapid Abwehr war bei einem Freistoß in der gegnerischen Hälfte etwas zu weit aufgerückt, Philipp Diex überspielte Manuel Eder, lief alleine auf das Rapid Tor zu, scheiterte dann aber am starken Lienzer Schlussmann Christian Korunka.
Kurz darauf hatten die Grün-Weißen dann die endgültige Entscheidung am Fuß. Mario Kleinlercher drang von der rechten Seite in den Strafraum ein, überspielte einen Verteidiger, schloss aber dann zu überhastet ab, anstatt auf den völlig alleine vor dem leeren SAK Tor stehenden Raoul Iglesias aufzuspielen. So konnte der Keeper der Gäste den Schuss problemlos abwehren.
Drei Minuten vor dem Schlusspfiff machten es die Gäste besser. SAK Spielertrainer Goran Jolic bediente Alen Muharemovic und dessen Stanglpass verwertete Philipp Diex zum 1:1 Endstand.
"Vor dem Spiel wäre ich mit einem Zähler zufrieden gewesen, jetzt überwiegt aber mehr der Ärger über zwei verlorene Punkte," so die ersten Worte von Rapid Lienz Trainer Bernhard Zoier nach der Partie.

Autor:

Claudia Scheiber aus Osttirol

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