Goldhauben- und Kopftuchgruppe Waldhausen
50 Jahre sozial engagierte Goldhauben- und Kopftuchgruppe
- 50 Jahre Goldhauben- und Kopftuchgruppe wurde in Waldhausen im Strudengau groß gefeiert.
- Foto: Robert Zinterhof
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50 Jahre Goldhauben- und Kopftuchgruppe wurde in Waldhausen im Strudengau groß gefeiert. Obfrau Elisabeth Heilmann, ihrer Stellvertreterin Helga Koch und rund 40 Goldhauben- und Kopftuchträgerinnen, die jetzt zu Maria Himmelfahrt jubilierten, sind mehr als ein Kulturträger. Tradition, Gemeinschaft und gelebte Nächstenliebe werden bei den Frauen in Waldhausen groß geschrieben . In den vergangenen 30 Jahren wurden 55.000 Euro gespendet.
WALDHAUSEN. Seit 50 Jahren stehen die Goldhaubenfrauen in Waldhausen im Strudengau für gelebte Tradition, Gemeinschaft und soziales Engagement. Am 15. August 2026 wurde dieses besondere Jubiläum gebührend mit einem Festzug, einem Gottesdienst in der Stiftskirche, mit der Kräuterweihe und mit der Segnung der Statue der Heiligen Notburga gefeiert. Angeführt wurde der Festzug vom Musikverein mit Stabführerin Katharina Aigner.
Statue gesegnet
Am Kirchenvorplatz segnete Parrprovisor Karl Michael Wögerer die neue Notburga-Statue, eine Spende der Goldhauben- und Kopftuchgruppe, für die Stiftskirche. Den Festgottesdienst zelebrierten Pfarrer Michael Wögerer und der indische Gastprieser Lino Kalva. Musikalisch gestatete der Musikverein unter der Leitung von Christoph Rosenthaler die Festmesse.
Die ehemalige Goldhauben-Bezirksobfrau Gertrude Fröschl, Bürgermesiter Franz Gassner und Karl Michael Wögerer dankten und gratulierten in ihren Grußworten der jubilierenden Frauengruppe für ihre umfangreiche Tätigkeiten..
Soziale Hilfe
„Mit rund 70 Mitgliedern, sind wir eine der größten Gruppe im Bezirk. Ein besonderes Anliegen der Goldhauben ist die soziale Hilfe. Die Einnahmen aus verschiedenen Aktivitäten kommen der Pfarre, bedürftigen Menschen sowie Familien zugute, die von schweren Schicksalsschlägen betroffen sind", informiert Obfrau Elisabeth Heilmann beim Festakt.
Bei der Kräuterweihen werden rund 150 Kräuterbüschel gebunden und etwa 300 Kräutersackerl vorbereitet. Diese werden gegen eine freiwillige Spende angeboten. Hier kommt der Erlös sozialen Zwecken zugute.
Im Kirchenjahr
Auch bei den kirchlichen Festen sind die Goldhaubenfrauen ein fester Bestandteil. Zu Fronleichnam, Pfingstfest mit den Jubelpaaren, Kräuterweihe und Erntedankfest wird gemeinsam in der traditionellen Goldhaubentracht ausgerückt. Für den Palmsonntag werden jedes Jahr rund 300 Palmbesen in liebevoller Handarbeit gebunden. Diese werden gemeinsam mit einem kleinen Osterbasar beim Pfarrcafé angeboten. Ebenfalls gestalten wird eine Maiandacht, sowie eine Rosenkranzprozession In der Adventzeit. Für den Adventmarkt werden mit viel Geduld und handwerklichem Geschick kleine Kunstwerke in Klosterarbeit angefertigt. Diese besonderen Handarbeiten zeigen die Liebe zum Detail und die Verbundenheit mit traditionellen Handwerkstechniken. Die gefertigten Stücke werden beim Adventmarkt angeboten.
Obfrauen
Die inzwischen verstorbene Ehrenobfrau Gertrude Reisinger hat die Gruppe im Jahr 1976 ins Leben gerufen. Ihr folgte von 1985 bis zu ihrem Tod 1997 Maria Pilz. Nach ihr übernahm Margarete Hundegger von 1997 bis 2007. Hermine Aschauer von 2007 bis 2008. Helen Grufeneder von 2008 bis 2013. Seit 2014 Elisabeth Heilmann.
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