Circus Althoff
Ein Clown mit vielen Masken

Glückstag für Ben aus Zell am See: Er hat Geburtstag, und wird von Clown Henri persönlich geschminkt.
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  • Glückstag für Ben aus Zell am See: Er hat Geburtstag, und wird von Clown Henri persönlich geschminkt.
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Alltag eines Artisten: Wir haben im Zirkus hinter die Kulissen geschaut

ZELL AM SEE. Bereits vor Beginn der Vorstellung ist die Spannung im Publikum spürbar. Es riecht nach Popcorn und Abenteuer, die Musik sorgt für die entsprechende Erwartungshaltung. Endlich, nach der Begrüßung durch den Zirkusdirektor, kommt die erste Nummer. Es ist ein Akrobat, der atemberaubende Balance-Künste demonstriert und dafür heftigen Applaus bekommt. Es fällt nicht auf, dass er wenig später wieder in die Manege tritt, diesmal als Clown, der das Publikum jetzt nicht zum Zittern, sondern zum Lachen bringt.

Verschiedene Aufgaben

Henri Reichert stammt aus einer Familie in Tschechien, die das Zirkusgen seit Generationen im Blut hat. Ein anderes Leben als in der Manege kann er sich nicht vorstellen. Seit zwei Jahren tritt er im Circus Althoff auf, der derzeit im Pinzgau gastiert. In so einem Familienbetrieb hat jeder Akrobat verschiedene Aufgaben, dazu gehören auch Reparaturen, Schweißarbeiten, Tierpfleger, LKW-Fahrer, Auf- und Abbau des Zeltes etc. "Alle helfen zusammen, und jeder macht eigentlich alles", schildert Henri.

Der Tag im Zirkus beginnt um ca. 6.30 Uhr mit einem Kaffee, bei einem Transportwechsel noch früher. Nach der ersten Stärkung müssen die Tiere versorgt werden. Neben einem Kamel gibt es auch Ponys, Lamas, Pferde, Ziegen und Tauben, die ebenfalls Teil der Zirkusfamilie sind. Wenn alle anderen Arbeiten erledigt sind, trainiert Henri seine Nummern und entwirft neue Ideen.

Lieben oder Hassen

Die Kunststücke hat er von Kind auf gesehen und gelernt. Vieles bringt er sich selber bei. Wer beim Zirkus aufwächst, bekommt das automatisch mit, schildert der vielseitige Clown. "Ich habe eigentlich eine wirtschaftliche Ausbildung gemacht, aber das interessiert mich überhaupt nicht", lacht Henri. Zwei seiner Brüder sind nicht beim Zirkus geblieben. Einer ist Anwalt, der andere Arzt, aber das wäre kein Leben für ihn. Sesshaft zu sein, in einem Haus zu wohnen - da würde ihm die Decke auf den Kopf fallen. Er lebt mit seiner Freundin im Wohnwagen, hier wird auch gekocht und gegessen. Sie kann übrigens nicht nur zaubern, sondern näht auch die Kostüme. Beide brauchen die Zirkusluft. "Entweder man liebt es oder man hasst es".

Vorstellungen:

Zell am See, Areitparkplatz
Von 23.5.-26.5.
Donnerstag bis Samstag 17 Uhr, Sonntag 11 Uhr

Mittersill, Nationalparkzentrum:
Von 31. 5. bis 2. 6.
Freitag und Samstag jeweils um 17 Uhr, Sonntag um 11 Uhr.

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Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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