Schmittenhöhebahn AG
Neues Elektroschiff feierlich zu Wasser gelassen
- Das neue Elektroschiff der Schmittenhöhebahn AG wurde zu Wasser gelassen.
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Mit einem neuen vollelektrischen Schiff setzt die Schmittenhöhebahn AG künftig auf nachhaltige Mobilität am Zeller See. Nach einer aufwendigen Anreise über Wasser- und Landwege wurde das moderne Schiff nun feierlich zu Wasser gelassen und soll ab Juli den regulären Betrieb aufnehmen.
ZELL AM SEE. Ab Juli erweitert ein neues Elektroschiff die Flotte der Schmittenhöhebahn AG am Zeller See. Bevor das moderne Schiff in wenigen Wochen seine ersten Fahrten über den See aufnehmen kann, musste es auf einem aufwendigen Transportweg nach Zell am See gebracht werden – heute erfolgte schließlich die feierliche Wassereinlassung. Entworfen wurde das Schiff vom Studio F. A. Porsche, gebaut wurde es von der Lux-Werft am Rhein. Besonders hervorzuheben ist der vollständig emissionsfreie und nahezu geräuschlose Betrieb.
„Es ist ein großer Schritt für uns, dass wir unsere Flotte um ein weiteres Schiff erweitern können. Wir sind sehr stolz darauf, dass dieses Projekt umgesetzt werden konnte“, betont Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. Sein Dank gelte dabei insbesondere dem Aufsichtsrat und den Eigentümern für die Unterstützung des Projekts.
Modernes Design mit Wiedererkennungswert
Die Idee für das Elektroschiff entstand aus dem steigenden Gästeaufkommen am Zeller See. „Rasch wurde klar, dass ein neues Schiff nicht nur funktional überzeugen, sondern auch technologisch am neuesten Stand sein soll“, erklärt Techniker und Prokurist Ing. Hannes Mayer (Schmittenhöhebahn AG).
Von den ersten Konzeptideen bis zum finalen Entwurf verging rund ein Jahr. In dieser Zeit wurden Anforderungen präzisiert, Designs ausgearbeitet und technische Details gemeinsam mit der Werft abgestimmt. In enger Zusammenarbeit mit dem Studio F. A. Porsche entstand dabei ein markantes Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert. „Ziel war es, ein modernes, eigenständiges Design zu schaffen, das als echter Eyecatcher am See wahrgenommen wird“, so Mayer.
- Norbert Mayr, Kapitän und Dr. Erich Egger Vorstand Schmittenhöhebahn AG vor dem Schiff.
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Aufwendiger Transport nach Zell am See
"Bereits 1907 startete in Zell am See die Elektroschifffahrt, als das Verkehrsboot 'Franz Ferdinand' in Betrieb genommen wurde, somit ist es bedeutend, dass wir dies nun weiterführen können. Der Zeller See ist für die Elektroschifffahrt gemacht", erzählt Kapitän Norbert Mayr, der die mehrwöchige Anreise des Schiffes begleitete.
Ein Teil der Strecke wurde auf dem Wasserweg über den Rhein-Main-Donau-Kanal bis nach Linz zurückgelegt. Begleitet wurde der Transport dabei von einem Überstellungsteam der Lux-Werft sowie den Kapitänen Norbert Mayr und Matthias Loipold. Anschließend erfolgte die Verladung auf Schwertransportfahrzeuge. In einer logistischen Meisterleistung des Transportunternehmens Knoll Logistik GmbH & Co KG aus Salzburg, gemeinsam mit der Firma Felbermayr Transport- und Hebetechnik GmbH & Co KG, die den Schwerlastkran bereitstellte, wurde das Schiff über mehrere Tage hinweg im nächtlichen Schwertransport nach Zell am See gebracht.
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Vollelektrisch über den Zeller See
Das neue Schiff, das Ende Juni offiziell getauft werden soll, wird vollständig elektrisch betrieben. Aus Rücksicht auf die Batterieleistung wurde bewusst auf eine vollwertige Bordküche verzichtet, stattdessen verfügt das Schiff über einen Bistrobereich für Snacks und Getränke. „Eine vollwertige Küche würde die Batterien innerhalb kürzester Zeit stark beanspruchen, die Energie wird jedoch für den Fahrbetrieb benötigt und erst über Nacht wieder geladen“, erklärt Egger. Das neue Elektroschiff bietet künftig Platz für rund 150 Gäste und wird ab Juli im Rundfahrtenverkehr und für Charter- und Eventfahrten eingesetzt.
„Für die Zukunft wünsche ich mir einen unfallfreien Betrieb, damit die Sicherheit unserer Passagiere jederzeit gewährleistet ist. Außerdem hoffe ich auf großen Zuspruch und darauf, dass auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Freude daran haben, auf so einem Schiff arbeiten zu dürfen“, betont der Vorstand. Diesen Worten schließt sich Kapitän Norbert Mayr an und betont zudem: „Das Zuwasserlassen heute hat noch einmal verdeutlicht, welches Potenzial in diesem Schiff steckt. Das Schiff bietet unseren Gästen viel Platz und hohen Komfort. Ich freue mich sehr darauf, den Menschen den Zeller See damit aus einer neuen Perspektive näherzubringen.“
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