Rückblick auf drei Jahre Ortung Stuhlfelden

Künstlersymposium ORTUNG 2017: Kathrin Grenzdörffer, Diala Brisly, BM Sonja Ottenbacher, LR Heinrich Schellhorn, Karl Baumann, Toshiko Oka, Wolfgang Seierl, Susanna Vötter-Dankl, Maria Morschitzky, Thomas Hörl
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  • Künstlersymposium ORTUNG 2017: Kathrin Grenzdörffer, Diala Brisly, BM Sonja Ottenbacher, LR Heinrich Schellhorn, Karl Baumann, Toshiko Oka, Wolfgang Seierl, Susanna Vötter-Dankl, Maria Morschitzky, Thomas Hörl
  • Foto: LMZ
  • hochgeladen von Gudrun Dürnberger

STUHLFELDEN. Was hat das Künstlersymposium Ortung von für den Ort Stuhlfelden und die Region gebracht? Kultur ist die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten. Dabei spielt die zeitgenössische Kunst eine wichtige Rolle. Sie stellt das Gewohnte in Frage, experimentiert, kritisiert, provoziert, denkt voraus und regt so zu Diskussion, Auseinandersetzung und kreativem Umgang mit der Gegenwart an, bringt Bewegung. Kunst und Kultur vermittelte kann das kreative Potenzial wecken und belebende Unruhe wie wertvoller Impuls sein.

Kunst ist aber auch Dialog, Kommunikatonsprozess, Austausch, Begegnung.
Ortung Stuhlfelden zielte vor allem auf diesen Austausch, auf die Begegnung auf gleicher Augenhöhe, und auf Gemeinschaft. Es ging nicht darum, die Kunst auf’s Land zu bringen, sondern Menschen mit Menschen in einen Dialog.

Was hat es gebracht?

• ca. 60 Nächtigungen von ca. 20 Personen
• Möglichkeit der Begegnung und des Austausches mit Kunstschaffenden
aus 10 Nationen
· (Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Russland, Syrien, Serbien,
Bulgarien, China, Mexiko)
• Möglichkeit der Begegnung mit regionalem, nationalem und internationalem zeitgenössischem Kunstschaffen aller künstlerischer Disziplinen (Literatur, bildende Kunst, Musik, TransArt, Medienkunst, Klangkunst, Performance, Land Art etc.)
• Veranstaltungen (Konzert, Lesung, Ausstellung, Installation, Performance) mit hohem künstlerischen Niveau bei freiem Eintritt
• Präsenz der Ortsgemeinde Stuhlfelden in der lokalen, nationalen und internationalen Presse
• Fruchtbare Kooperation mit lokalen Vereinen und Firmen: Tauriska, Mittersill plus, ARGE Komponistenforum Mittersill
• Durch die intensive Auseinandersetzung der KünstlerInnen und Künstler mit den regionalen Gegebenheiten, der regionalen Kultur, den regionalen Bräuchen, entsteht eine Art künstlerisches Spiegelbild, das für den Ort und die Region bezüglich der Eigenwahrnehmung wertvolle Impulse geben kann, zB für die Dorfentwicklung, für das Ortsbild, für das Selbstbewusstsein. Sie machen Gestaltungsmöglichkeiten sichtbar oder regen zur Veränderung an. Die künstlerischen Aktionen und Interventionen im Ort regen Denken und Wahrnehmung an und zeitigen Neugier, Interesse und Wertschätzung für künstlerische Tätigkeit sowie Bewusstsein für kulturelle Werte.
• Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Ort, der Region zeitigt aber auch auf Seite der Kunst und künstlerischen Arbeit Einflüsse, wichtige Impulse, neue Themen und Einsichten. Insofern kann man von einem Dialog und Synergieeffekten sprechen, die sich in realen Partner- und Freundschaften zwischen den KünstlerInnen und den DorfbewohnerInnen manifestieren.

Was das Symposium konkret gebracht haben wird, wird sich langfristig zeigen. Und es ist nicht messbar und in Zahlen auszudrücken, sondern spürbar, wahrnehmbar.
Die Begegnungen, die während dieser 3 Jahre in Stuhlfelden stattgefunden haben, sind nachhaltig, weil sie menschlich waren, weiter führen, Früchte tragen. Es ist Gemeinschaft entstanden, die sich nun, ausgehend von dem kleinen Ort, über die Erde spannt.

Wir danken dem Land Salzburg-Kulturabteilung mit dem zuständigen Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn und der Gemeinde Stuhlfelden mit Bürgermeisterin Sonja Ottenbacher und der Bevölkerung des Oberpinzgaues für die Möglichkeit das Projekt Ortung  Stuhlfelden (2015-2017) in der Region Nationalpark Hohe Tauern durchführen konnten.

Text: Christian Vötter/Tauriska

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