Thujenmörder treibt sein Unwesen

Der Tierfriedhof mit der Thujenhecke
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MAISHOFEN. "Katzen sind Mörder und verdienen es nicht am Friedhof zu liegen. Die soll der Jäger erschießen." Solche Botschaften findet Wilhelm Frohn, Geschäftsführer des Tierfriedhofs in Maishofen, hinter der Windschutzscheibe seines Autos.

Hacke als Tatwaffe
Er ist oft genug damit konfroniert, dass viele Menschen kein Verständnis dafür haben, dass Haustiere einen eigenen Platz auf einem Friedhof erhalten. Nun scheint jemand sogar vor Sachbeschädigungen nicht zurück zu schrecken. Seit einigen Wochen wurden wiederholt einzelne Büsche der Thujenhecke des Areals zerstört. Bei der Polizei wurde inzwischen Anzeige gegen unbekannt erstattet, die Ermittler gehen davon aus, dass jemand mit einer Axt die Thujen heraushackt.
"Wir werden die hässlichen Lücken mit neuen Sträuchern bepflanzen", erklärt Frohn. Familie Eder vom Hotel Post in Saalbach hat bereits acht neue Thujen für den Friedhof gespendet. "Vielleicht haben Spaziergänger zufällig etwas beobachtet, wir wären froh, wenn Hinweise dazu führen, dass der oder die Täter erwischt werden."

Der Friedhof ist riesig, bisher sind erst knapp 10 Prozent des 1700 Quadratmeter großen Geländes belegt. Das Areal wurde liebevoll angelegt, mit einem Springbrunnen in der Mitte, die Hecke begrenzt die Fläche. Frohn kann sich nicht erklären, was jemand bewegt, solche sinnlosen Akte der Zerstörung auszuführen. Er wäre sehr erleichtert über eine Aufklärung des Sachverhalts.

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