Wikings mussten sich dem Meister Wien knapp geschlagen geben

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WIEN. Voll motiviert starteten die Wikings in das Spiel, bereits in der zweiten Spielminute war es Tim Johansson der die Wikings nach schöner Vorarbeit von Fredrik Linner mit 0:1 in Führung bringen konnte. Gleich darauf kamen die Wikings im 5gg3 Powerplay zu einem weiteren Treffer! Sigi Sendlhofer scorte nach einem Pass von Reitstätter Roman per Onetimer zum 0:2. Danach ging es mit dem Tore schießen munter weiter, nun waren aber die Wiener am Zug. Zehn Sekunden nach dem Sendlhofer Treffer war es der Wiener Topscorer Seiser der in numerischer Unterlegenheit zum 1:2 Anschlusstreffer traf. Danach gab es wieder ein Powerplay für die Wikings, doch leider waren wieder die Wiener am Zug, durch einen Ballverlust in der offensiven Zone konnten die Hauptstädter in der 8. Spielminute, im Konter, zum unnötigen 2:2 Ausgleichstreffer einschießen. Das Offensive Spiel ging in der selben Tonart weiter, Chancen auf beiden Seiten, und die Wikings waren es in Person von Florian Maczek (Matthias Weigert), die in der 11. Minute eine Freischlagsituation, nach einem Zuspiel von Matthias Weigert zum 2:3 nutzen konnten. Es dauerte aber keine zwei Spielminuten, und die Wiener konnten den Spielstand abermals egalisieren. In der 19. Minute konnten die Wiener erstmals an dem Abend in Führung gehen. Mit dem Stand von 4:3 tauschten beide Teams erstmals die Seiten.

Das zweite Drittel
begann so wie das erste aufgehört hatte! Den Wiener gelang im Powerplay der Treffer zum 5:3. Von diesem Zeitpunkt an bekamen die Wiener leichtes Oberwasser und konnten in der 26. und 32. (PP.) Minute den score auf 7:3 erhöhen. Mit dem Stand von 7:3 ging es nochmals zu einer kurzen Pause in die Kabine.

Es gab einige neue taktische Anweisungen in der Kabine, weiters blieb der Coach der Zeller vorerst seinem Spiel mit drei Linien treu. Dies machte sich auch bezahlt!
In der 41. Spielminute war es Sebastian Rathgeb der einen Schuss von Patrick Schwarz abstauben konnte. In der 45. Minute konnte Roland Herzog nach einem Pass von Tim Johansson sehenswert zum 7:5 Anschlusstreffer anschreiben.
Das Wiener Trainerteam spielte fast nur mehr mit der ersten und zweiten Linie, doch die Zeller blieben ihrem Plan treu. In der 49. Minute bekamen sich Fredrik Linner und Louis Wäfler in die Haare. Beide wurden vom Schiedsrichtergespann für vier Minuten auf die Strafbank beordert.
Sechs Sekunden waren im Spiel 4 gegen 4 gespielt, Patrick Schwarz spielte auf Sigi Sendlhofer und dieser scorte mit einem satten Schuss zum 7:6.
Nur 82 Sekunden später konnte abermals Patrick Schwarz seinen Sturmpartner Daniel Tonegatti bedienen, und dieser traf zum verdienten 7:7 Ausgleichstreffer.
In der 52. Spielminute musste ein Zeller auf die Strafbank und die Wiener gingen wieder in Führung. Drei Minuten später konnte der WFV den Spielstand sogar auf 9:7 ausbauen, doch wer geglaubt hat das die Wikings aufgeben hatte sich gewaltig getäuscht. In der 56. Spielminute konnte Daniel Tonegatti (Patrick Schwarz) einen Rebound ins leere Tor verwerten. Nur 37 Sekunden nach dem Anschlusstreffer konnte Fredrik Linner nach einem Zuspiel von Matthias Weigert zum 9:9 Ausgleich einschiessen.
Nun war alles wieder bei Null!

In der 58. Minute gab es wieder ein Powerplay für Wien! In der 59. Minute konnten die Wiener dieses Powerplay abermals gekonnt zur 10:9 Führung nutzen.
Danach warfen die Wikings alles in die Offensive, ersetzten den Torhüter durch einen 6. Feldspieler. Dieses Vorhaben wurde leider nicht belohnt, und den Wiener gelang der Treffer zum 11:9 ins verwaiste Tor der TVZ Wikings.

Stimmen zum Spiel:

Daniel Tonegatti, zweifacher Torschütze: "Die Mannschaft hat Moral gezeigt, nach einem vier Tore - Rückstand wieder so zurück zu kommen - Respekt! Auch nach dem 9:7 Rückstand haben wir uns wieder zurück gekämpft. Die Offensive Leistung hat seit drei Spielen erstmals wieder gepasst. Wir haben fünf Gegentore in Unterzahl erhalten, dass ist viel zu viel! Gegen einen Gegner wie Wien, die so viele starke Spieler in der Offensive hat, ein dermassen starkes Powerplay spielt, muss man von der Strafbank fernbleiben. Zu Beginn haben wir ein gutes Powerplay gespielt, aber durch zwei Fehler zwei Gegentore in numerischer Überlegenheit bekommen, dass darf auf keinen Fall passieren. Wir haben über weite Strecken ein starkes Spiel gezeigt, aber in gewissen Phasen, falsche Entscheidungen getroffen (Strafen, Ballverluste, usw.)."

Roland Herzog, Torschütze zum zwischenzeitlichen 7:5: "Schade, Schade...zwei mal einen Rückstand egalisiert, und dann trotzdem noch verloren. Endlich haben wie wieder viele Tore geschossen. Auch wenn wir verloren haben, war dass Spiel wichtig für unsere Köpfe. Nach der 9:3 Niederlage war die Stimmung schon ziemlich am Boden. Wien hat einen Lauf, seit über einem Jahr kein Heimspiel mehr verloren. Es steckt enorm viel Speed und Spielwitz in deren Reihen, doch wie wir heute alle gesehen haben, sind wir voll dabei. Für die Zuschauer war das Spiel heute sicherlich spektakulär. Jetzt haben wir zwei wichtige Heimspiele, nächste Woche kommt der KAC und dann der VSV, wir brauchen die Punkte um das Heimrecht im Halbfinale zu haben, jetzt zählen nur noch Siege.

Text und Bilder: Wikings Zell am See

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