29.08.2014, 12:01 Uhr

Krankenhaus Zell am See: Diplomverleihung an 23 frischgebackene Pflegekräfte

Das Krankenhaus in Zell am See. (Foto: Foto: Neumayr)
ZELL AM SEE/ PINZGAU: Seit mittlerweile 40 Jahren bildet das Krankenhaus Zell am See erfolgreich diplomierte Pflegekräfte aus. Am Freitag wurde an 23 Krankenpflegeschüleri nach ihrer erfolgreichen Absolvierung der Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester die Diplome verliehen. "Der qualifizierte Unterricht hat die Schüler sorgfältig auf die praktische Ausbildung vorbereitet. Sie wurden aktiv in den Unterrichtsprozess miteinbezogen und zu eigenverantwortlichem Handeln befähigt. In ihrem Berufsleben wünsche ich ihnen die Erkenntnis und die Gelassenheit, von der sie einmal sagen können, es hängt nicht von mir ab, aber es kommt auf mich an", so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf.

Regionale Gesundheitsversorgung

17 der 23 Pflegekräfte haben sich im Krankenhaus Zell am See für den Weiterverbleib beworben. Zwölf haben bereits eine Fixanstellung bekommen, und der Großteil der Absolventen wird auch im Pinzgau verbleiben. Damit leistet die Krankenpflegeschule auch einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Gesundheitsversorgung.

Geziele Ausbildung

Die Ausbildung zum gehobenen Dienst der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpfleger dauert drei Jahre und umfasst 4.600 Stunden in Theorie und Praxis. "Eine abgeschlossene Ausbildung im Pflegebereich öffnet Tore für die berufliche Zukunft, dabei sind die Berufsaussichten und die Palette der Möglichkeiten umfangreich", so Pallauf. Die Tätigkeitsbereiche erstrecken sich von Krankenanstalten, Seniorenwohn- und Pflegeheimen über Tageskliniken hin zu Rehabilitationszentren, Sanatorien, Arztordinationen, Ambulatorien und Mobilen Hauskrankenpflege bis hin zur selbständigen Berufsausübung. Ebenso zahlreich sind die Möglichkeiten zur Spezialisierung und Weiterbildungen wie z. B. im Bereich des Wundmanagements, der Kontinenz- und Stomaberatung, der Palliativpflege, Praxisanleitung, Sterilgutversorgung etc. Sonderausbildungen wie z. B. für Spezialaufgaben in der Kinder- und Jugendpflege, in psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpflege, in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und in der Pflege bei Nierenersatztherapie, in der Pflege im Operationsbereich, in der Krankenhaushygiene etc. Sonderausbildungen für Lehr- und Führungsaufgaben. Auch ein Studium der Pflegewissenschaft, Pflegemanagement und Pflegepädagogik ist möglich. Und den Frauen wird durch Teilzeitbeschäftigung nach der Karenzzeit auch der Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert. "Mit der Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester bzw. zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger ist qualifizierte Pflege durch bestens ausgebildete Fachkräfte garantiert", so die Landtagspräsidentin.
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