25.01.2012, 10:36 Uhr

"Die Nominierung kam völlig überraschend!"

Walter Bacher: „Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich schon auf die neuen Herausforderungen.“

Walter Bacher aus Uttendorf wurde einstimmig zum Pinzgauer SPÖ-Bezirksvorsitzenden nominiert

PINZGAU (cn). Der 49-jährige Walter Bacher wurde am vergangenen Freitag von den Mitgliedern des Bezirksvorstandes und Bezirksausschusses der Pinzgauer SPÖ einstimmig zum designierten SPÖ-Bezirksvorsitzenden nominiert.

„Beste Voraussetzung“
Bacher soll in dieser Funktion Erika Scharer, Landesrätin a. D., folgen. Sie leitete die Geschicke der Pinzgauer SPÖ seit 2005. Scharer zu ihrem Wunschnachfolger: „Walter Bacher ist eine starke Persönlichkeit, der das Gespür für die Menschen in der Region hat und vor allem die Sorgen und Nöte der Arbeitnehmer sehr gut kennt. Das ist eine ausgezeichnete Voraussetzung dafür, dieses Amt zu bekleiden.“
Vorgesehen ist, dass Bacher anlässlich der Bezirkskonferenz am 30. März 2012 in Saalfelden gewählt wird.

Berufliches und Politisches
Walter Bacher ist seit 1989 bei der Gletscherbahnen Kaprun AG und derzeit als Leiter der Personalabteilung zuständig für Personalentwicklung, Aus- und Weiterbildung sowie alle rechtlichen Aspekte der ArbeitnehmerInnen.
Der gelernte Schlosser und Kunstschmied ist mit Stefanie Bacher (Betriebsrätin am Krankenhaus Mittersill) verheiratet und Vater zweier Kinder. Bacher ist seit 1999 Gemeindevertreter in Uttendorf und seit 2000 SPÖ-Ortsvorsitzender. Darüber hinaus ist er ÖGB- und FSG-Bezirksvorsitzender des ÖGB, Region Pinzgau.

Verhandlungsführer
Zudem ist der Pinzgauer Betriebsratsvorsitzender der Gletscherbahnen Kaprun AG und Vorsitzender des Berufsgruppenausschusses Seilbahnen in der Gewerkschaft vida. Als Verhandlungsführer bei den Kollektivvertrags-Verhandlungen für die österreichischen Seilbahnmitarbeiter war er maßgeblich für die Schaffung des Lehrberufes Seilbahnfachmann/frau verantwortlich.

Walter Bacher im Bezirksblatt-Gespräch: „Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich schon auf die neuen Herausforderungen. Es ist schön, dass meine stets im Hintergrund geleistete Arbeit offenbar gesehen und nun honoriert wurde.“
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