06.11.2016, 13:44 Uhr

6:4 – Eisbären gewinnen Salzburger Derby

Tobias Dinhopel entschied die Partie fast im Alleingang und erzielte vier Tore.

EK Zeller Eisbären vs. Red Bull Hockey Juniors 6:4 (1:1,1:0,4:3), dazu der Kommentar von Franz Wilfan

Temporeich begannen die beiden Kontrahenten mit dem ersten Drittel. Die Salzburger, die zuletzt in der Saison 2011/2012 in der Zeller Eishalle zu Gast waren, fanden gut in das Spiel und konnten so auch vermehrt den Spielaufbau der Hausherren stören. In der siebten Spielminute setzten dann Scholz und Widen Tobi Dinhopel optimal in Szene, der den Puck sehenswert im Tor der Gäste versenkte. In der 17. Spielminute durften dann aber auch die Gäste jubeln. Egger schob die Hartgummischeibe an Lukas Schluderbacher vorbei und sorgte somit für den 1:1 Ausgleich.

Auch im zweiten Drittel hielt das schnelle Tempo an. Die rund 1300 Zuseher sahen eine spannende Partie mit allem, was man sich von solch einem Derby auch erwartet. Angefeuert von den Zeller Fanclub „The Icebreakers“ konnte Markus Pöck den erneuten Führungstreffer der Zeller Eisbären erzielen. Mit diesem 2:1 ging es dann auch in die zweite Pause an diesem Abend.

Traumhaft begann das letzte Drittel aus Sicht der EK Zeller Eisbären. Nach nur 27 Sekunden hämmerte Tobi Dinhopel den Puck in die Maschen der Gäste. Die Antwort der Red Bulls folgte jedoch postwendend, Blüml verkürzte auf 3:2. Die Zeller agierten von nun an noch härter und zeigten, wer die stärkere Mannschaft am Eis ist. Tobi Dinhopel war es dann, der zuerst auf 4:2, kurz darauf sogar – mit seinem vierten Treffer an diesem Abend - auf 5:2 stellte. Die Gäste gaben nochmals alles, konnten auf ein 5:4 verkürzen, mussten dann aber nach einem Empty-Net von Jan Kolar die Träume endgültig begraben und den Zellern den verdienten Sieg lassen. Endstand: 6:4

Franz Wilfan zum Spiel: "Die Partie war sehr spannend. Das Spiel war meistens auf Augenhöhe. Am Ende spielten wir uns eine 5:2 Führung heraus. Wir agierten zum Schluss jedoch ein wenig unroutiniert und ließen noch einmal ein enges Spiel zu. Zum Glück konnten wir den Vorsprung über die Zeit bringen".
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