Thomas Ellwanger
"In der Küche ist es wie am Fußballplatz"

Koch Thomas Ellwanger hat schon früh die Leidenschaft für den Beruf entdeckt und hat sich mit der Lehre auf seinen Traumberuf vorbereitet.
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  • Koch Thomas Ellwanger hat schon früh die Leidenschaft für den Beruf entdeckt und hat sich mit der Lehre auf seinen Traumberuf vorbereitet.
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Warum in der Koch-Lehre viel Wert auf Offenheit gelegt wird, verrät Thomas Ellwanger im Interview.

FLACHAU (aho). Spitzenkoch Thomas Ellwanger kocht seit Jugendjahren mit Leidenschaft. Der gebürtige Deutsche, der seit 2010 in der Paularei in Flachau engagiert ist, gab Einblicke in seine Zeit als Lehrling und als Ausbildner.

Was hat Sie zur Koch-Lehre inspiriert?
THOMAS ELLWANGER: Ich bin schon als Kind mit den Eltern oder mit der Oma in der Küche gestanden, hab mitgeholfen und oft selbst einen Kuchen zum Frühstück gebacken. Im jährlichen Familienurlaub in Allgäu wusste ich immer genau, was ich einmal werden wollte: ein Koch, der in den Bergen lebt. Ich wollte dahin, wo andere Urlaub machen, und das mit der Arbeit verbinden. Als Koch kommt man herum und lernt viele Leute kennen. So bin ich zu meiner Lehre in Stuttgart gekommen und habe mir den Betrieb Lamm/Hebsack, der für seine guten Lehrlinge bekannt war, ausgesucht.

Als Kind war Ellwanger schon bewusst: "Ich will ein Koch werden, der in den Bergen lebt."
  • Als Kind war Ellwanger schon bewusst: "Ich will ein Koch werden, der in den Bergen lebt."
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Was hat Ihnen in der Lehre am meisten Spaß gemacht?
THOMAS ELLWANGER: Motiviert hat mich immer, dass wir von Beginn an mit den älteren Lehrlingen zusammenarbeiten durften. So hat man einen Vorausblick bekommen, was alles auf einen zukommt – quasi einen Leitfaden. Im dritten Lehrjahr durften wir dann selbst am Grill stehen und wenn der Chef nicht da war auch mal selbst Fisch oder Steaks braten. Da bekommt man einen guten Einblick aufs Ganze.

Sie haben auch selbst Lehrlinge ausgebildet. Was versuchen Sie ihnen zu vermitteln?

THOMAS ELLWANGER: Vor allem Authentizität und Wertschätzung. Wichtig ist der Respekt gegenüber den Menschen und Kulturen. In der Küche ist es ähnlich wie am Fußballplatz, da kommen oft sehr viele internationale Einflüsse zusammen und es gilt, offen zu sein. Man sollte viel ausprobieren, denn Koch ist ein sehr kreativer Job. Ich versuche auch immer zu vermitteln, dass die Wochenend-Arbeit auch viele Vorteile hat, die ich selbst gerne in der Natur nutze. Es kommt aufs eigene Leben drauf an und nicht auf den Wochentag, an dem man frei hat. Zudem hat man als Koch extrem viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, weil auch die Wertigkeit des Essens wieder gestiegen ist.

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