Sieg vor Mandlwänden
Mario Seidl holt daheim den Staatsmeistertitel

Mario Seidl krönte sich am Fuße der Mandlwände zum Staatsmeister der Nordischen Kombination.
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  • Mario Seidl krönte sich am Fuße der Mandlwände zum Staatsmeister der Nordischen Kombination.
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BISCHOFSHOFEN (aho). In souveräner Manier eroberte der nordische Kombinierer Mario Seidl heute in Bischofshofen die Goldmedaille bei den Österreichischen Meisterschaften. Bereits im Springen legte der Pongauer mit einem Satz auf 134,5 Meter den Grundstein, startete danach als Zweiter mit 13 Sekunden Rückstand auf Franz-Josef Rehrl in die Roller-Strecke. "Ich habe von Anfang an Vollgas gegeben, um ihn gleich einzuholen. Da ist es dann schwer, nach dem steilen Anfangsstück wieder zurückzuschrauben", blickte Seidl im Ziel auf ein hartes Rennen zurück.

(Zieleinlauf der Nordischen Kombinierer im Gainfeldtal)

Großen Vorsprung herausgeholt

In 22:28 Minuten absolvierte der Sportler vom TSU St. Veit die fünf Kilometer lange Strecke von der Alten Bundesstraße bis zum Talschluss des Gainfeldtales (310 Höhenmeter). Er überholte dabei seinen Zimmerkollegen Rehrl, hängte ihn schließlich um 44 Sekunden ab und hatte kurz vorm Zieleinlauf sogar Zeit, den herrlichen Ausblick auf die Mandlwände zu genießen. Rehrl gewann am Ende völlig erschöpft einen harten Kampf mit Lukas Greiderer um Platz zwei. Bernhard Gruber vom SC Bischofshofen wurde Fünfter, Paul Gerstgraser (SV Schwarzach) belegte Rang neun.


Hölzl am Podest, Kraft wird Fünfter

Aufs Podest schaffte es Chiara Hölzl bei den Damen im Spezialsprunglauf: Die 21-Jährige vom SV Schwarzach wurde Dritte hinter Eva Pinkelnig (Vorarlberg) und Daniela Iraschko-Stolz (Eisenerz). Bei den Herren ging der Sieg an den Seekirchener Daniel Huber, der sich mit Sprüngen auf 141,5 Meter und 140,0 Meter vor dem Oberösterreicher Michael Hayböck und dem Tiroler Phillip Aschenwald durchsetzen konnte.
Stefan Kraft landete auf dem fünften Platz. Hinter dem Superadler vom SV Schwarzach schaffte es Jan Hörl (SC Bischofshofen) als zweitbester Pongauer auf Rang 22. Janni Reisenauer (TSU St. Veit) und Stefan Rainer (SV Schwarzach) belegten die Plätze 24 und 25. "Daheim springen ist immer super, gut springen wäre halt noch schöner", gab sich Reisenauer mit seiner eigenen Leistung wenig zufrieden. Noah Valtiner (SV Schwarzach) landete auf Rang 33, Martin Diess (SC Bischofshofen) auf Rang 39.


(Video zum Spezialsprungbewerb der Herren)

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