Neuer Technischer Geschäftsführer bei Großarler und Dorfgasteiner Bergbahnen

Der kaufmännische Geschäftsführer Sepp Gruber mit seinem neuen Kollegen Manfred Millinger, der die Position des technischen Geschäftsführers einnimmt.
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  • Foto: Großarler Bergbahnen
  • hochgeladen von Anita Marchgraber

Der Bad Hofgasteiner Manfred Millinger wird neuer technischer Geschäftsführer der Großarler und Dorfgasteiner Bergbahnen. Er übernimmt die Stelle von Siegfried Plöbst der seine Funktion nach ein einhalb Jahren zurückgelegt hat.

GROSSARL, DORFGASTEIN. Bereits im Frühjahr 2020 legte Siegfried Plöbst nach "nur" ein einhalb Jahren seine Funktion als technischer Geschäftsführer der Großarler und Dorfgasteiner Bergbahnen zurück. Grund für seine Entscheidung sei die unbefriedigende Lösung der Pistensperre durch die zuständigen Behörden gewesen. Die Bezirksblätter haben dazu berichtet. Mit dem Bad Hofgasteiner Manfred Millinger wurde nun ein neuer technischer Geschäftsführer gefunden.

Pistensperre bleibt Thema

In den letzten Monaten hat der kaufmännische Geschäftsführer Sepp Gruber gemeinsam mit den Prokuristen Josef Aichhorn in Großarl und Hannelore Pfister in Dorfgastein sowie den Großarler Handlungsbevollmächtigten Anton Knapp, Felix Taxer und Engelbert Gschwandtl die Bergbahnen alleine geführt. "Die Saison 2019/20 ging für uns sehr spektakulär zu  Ende. Zum einen durch den Corona Shut Down und zum anderen durch den Rücktritt meines Kollegen Siegfried Plöbst. Daraufhin habe ich die Geschäfte drei Monate alleine geführt. Jetzt kann ich wieder erleichtert Aufatmen", freut sich Gruber. Auf seiner Agenda ganz oben steht nach wie vor das von der zuständigen Behörde als Verordnungsgeber ungelöste Problem rund um die Nichteinhaltung der Sperre der Pisten zur nächtlichen Präparierung.

Neuer Gebietszusammenschluss

Gemeinsam mit Gruber will Millinger, der zuletzt stark in das Projekt Schlossalm Neu der Gasteiner Bergbahnen involviert war, einen neuen Skigebietszusammenschluss von Großarl Mitte nach Dorfgastein Mühlwinkel erreichen. Das Behördenverfahren laufe zur Zeit recht vielversprechend ab, sodass es alles in allem „gute Aussichten für das Zukunftsprojekt gibt,“ weiß Gruber. „Wir sind als Massenbeförderer für hunderttausende Gäste auf den Seilbahnanlagen und Skipisten verantwortlich. Eine hervorragende Dienstleistungsqualität und ein attraktives Angebot zu bieten, sind wichtig und imageprägend für die Skischaukel und das Wintersportland Salzburg“, erklärt Millinger. In seinem Aufgabenbereich hat er es sich zum Ziel gemacht, einheitliche technische Standards auf beiden Seiten des Berges einzuführen.

Fördern und halten

Ein weiterer Schwerpunkt auf der diesjährigen Agenda ist die Förderung und Ausbildung von Mitarbeitern. Bereits vor einem Jahr wurde ein Projektgemeinsam mit der Agentur Plenos aus Salzburg ins Leben gerufen, das zu zahlreichen Maßnahmen für die 160 Beschäftigten im Winter und 85 im Sommer geführt hat. So wurden attraktive Benefits für das gesamte Team inklusive der Lehrlinge entwickelt, die interne Information gestärkt und eine eigene Karriere-Webseite online gestellt. „Unser Ziel ist es, besonders Menschen aus der Region einen sicheren Arbeitsplatz mit Zukunft und einem fairen Lohnniveau, das zuletzt wieder angehoben wurde, zu bieten. Unsere Herausforderung ist es, Natur und Technik zu verbinden und unseren Gästen einen optimalen Service anzubieten“, erklärt Sepp Gruber. Eines der schlagendsten Argument für die Bergbahnen als Arbeitsplatz sie die Nähe zum Wohnort: „Einwohner des Großarltales oder des Gasteinertales müssen nicht auspendeln und gewinnen dadurch viel Lebenszeit, die sonst mit dem Pendeln verloren ginge. Durch den Wegfall von langen Anfahrtswegen zum Arbeitsplatz wird zudem ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet", betont Gruber.

Neue Lehrlinge

Manfred Millinger ist sehr engagiert in der Ausbildung von Seilbahntechnikern und hat bereits an seinem vorherigen Arbeitsplatz vorteilhafte Kooperationen für seine Lehrlinge zustande gebracht. "Es ist mir schon immer ein wichtiges Anliegen gewesen, jungen Technik interessierten Menschen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen", betont Millinger der seit rund 20 Jahren im Ausblidungskomitee für Seilbahntechniker ist. Zwei neue Lehrlinge haben bei den Großarler Bergbahnen vor kurzem begonnen, insgesamt seien schon zehn ausgebildet worden.

Zur Person Manfred Millinger

Der 58-jährige ist erfahrener Seilbahner und bereits seit 1981 für die Gasteiner Bergbahnen AG tätig gewesen. Als Prokurist und Technischer Leiter verantwortete er zuletzt maßgeblich die technische Umsetzung des Generationenprojekts „Schlossalm neu“. Darüber hinaus ist Millinger in der Ausbildung für Seilbahnbetriebsleiter und Maschinisten tätig sowie Mitglied des Bundes- und Landestechnikerkomitees des Fachverbands der Seilbahnen.

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