29.10.2017, 14:06 Uhr

Der Pongauer "Deifi Sparifankerl" auf der Bühne

Martina Fankkauser, Eva Hettegger, "die gemeime neunte Rolle", Greti Teufelberger und "Deifi Sparifankerl" Markus Zirnitzer.

Da diesjährige Stück der Theatergruppe St. Johann strapaziert die Lachmuskeln. Zudem ist die Rolle der Großmutter ein gut gehütetes Geheimnis.

ST. JOHANN (ae). Nach drei Monaten Proben geht es jetzt bei der Theatergruppe St. Johann in die Feinabstimmung, bevor die Pongauversion des Stückes "Deifi Sparifankerl" perfekt für die Aufführung ist. Bei einer Generalprobe wurden tiefe Einblicke in das Bühnengeschehen gewährt.


Die Umsetzung des Stückes

Spielleiterinnen sind heuer zum ersten Mal Greti Teufelberger und Annemarie Zirnitzer. Sie haben sich durch elf Drehbücher gelesen und wählten daraus den "Deifi Sparifankerl" aus. Warum die Entscheidung gerade auf dieses Stück fiel, erklärt Greti Teufelberger so: "Die Rollen in diesem Stück passen zu unseren Spielern und auch unsere vorhandene Bühne ist dafür geeignet, die allerdings dafür optisch altern musste." Hier konnte auf viele affine Hände der Trachtengruppe gezählt werden. "Eine Herausforderung war die Magie des Teufels auf die Bühne zu bringen",  hieß es von den Theaterspielern. Sie haben knifflige Tricks ausgetüftelt, damit der Teufel mit einem Fingerschnippen Türen schließen und Sessel verrücken kann

Die Pongauversion

Der Teufel bekommt vom "Pongauer Hell Department" einen Auftrag. Zielperson und "person of interest" ist Bertl (der aussieht, wie "ein Bertl im Pongau eben aussieht"). Er freut sich auf das gute Pongauer Essen und einen einfachen Auftrag. So leicht ist es im Pongau allerdings nicht.


Was erwartet das Publikum?

Nach den letzten Aufführungen mit aktueller Thematik wird diesmal ein älteres Stück aufgeführt, das sich mit viel Bewegung auf der Bühne, mit unerwarteten Wendungen und Spannung mit einem absolut unabsehbaren Ende bringt. Das Stück ist durchzogen mit lustigen Szenen, dass die Lachmuskeln strapziert Dennoch birgt es eine tiefere Sinnhaftigkeit in sich.

Eine Rolle bleibt geheim

Die Theatergruppe hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. So ist es ein gehütetes Geheimnis, wer die Rolle der Großmutter spielt, die während des Stückes nur mit ihrer Stimme zu hören ist. Erst am Ende wird ihre Person und Gestalt Preis gegeben.
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