Bahnhof Purkersdorf
Jubelchöre zum Parkplatzumbau
- Bürgermeister Stefan Steinbichler an der neuen Fahrradreparaturstation in Purkersdorf.
- Foto: Schwarz
- hochgeladen von Sabine Schwarz
PURKERSDORF (sas). Am Parkplatz vor der Bahnstation Purkersdorf trafen sich vergangene Woche ein paar Gemeinderäte und Bürgermeister Stefan Steinbichler mit Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)-Regionalleiter Thomas Simandl, um sich zu bedanken, dass diese bei der Gestaltung der Parkplätze auch auf die Wünsche der Gemeinde eingegangen sind. Die ÖBB haben zudem finanzielle Mehrbelastungen in Kauf genommen (Fahrradständer und Fahrradreparaturstation). Die Umbauarbeiten des Parkplatzes und der Stützmauer dauerten etwa von April bis Ende September.
Gute Zusammenarbeit
"Wir wollen uns bei euch bedanken für das tolle Engagement und dass wir nun auch eine Fahrradreparaturstation direkt am Parklatz haben, denn Sicherheit geht vor. Auch haben wir nun mehr Parkplätze",
so der Bürgermeister Stefan Steinbichler. ÖBB-Regionalleiter Thomas Simandl bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und sagte weiters:
"Es war jetzt das erste Mal, dass ich unser Projekt in Fertigstellung so sehe und es schaut sehr gut aus."
Umwelt- und Energiegemeinderat Walter Jaksch meinte dazu: "Danke an die ÖBB, dass es hier zu keiner Bodenversiegelung gekommen ist und dass wir nun zwei Bäume mehr haben." Auch die Purkersdorfer Wirtschaft, vertreten durch Gemeinderat Andreas Kirnberger, ist froh über mehr Parkplätze für Kunden und Bewohner: "Es wurde familien- und wirtschaftsfreundlich gestaltet."
Geplante Projekte
Geplant wären nun noch eine indirekte LED-Beleuchtung bei der Stützmauer hinter der Tropfnase, um Fahrrad-Diebstähle zu vermeiden. Auch das Projekt Betreutes Wohnen (gegenüber in den blauen Containern) soll nun in Angriff genommen werden.
"Diese Projekte werden wir im Frühjahr 2020 starten und versuchen mit der ÖBB eine Lösung zu finden"
, so der Bürgermeister hoffnungsvoll. Weiters wurden ja bereits Sträucher vor der Wand gepflanzt und dahinter sollen sich zukünftig Graffiti-Künstler an der – zur Zeit noch grauen Betonwand – "austoben" dürfen. Wichtig sei der ÖBB nur, dass es von Efeu frei bleibt beziehungsweise nicht zugewachsen wird. Es werden laut Bürgermeister Steinbichler nun Kooperationen mit Graffiti-Künstlern gestartet.
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