Abseits der Feuerwehr
Tullnerbach sucht 30 Freiwillige für Katastrophenschutz
- Die Marktgemeinde Tullnerbach baut ihren Zivilschutz aus – und sucht Freiwillige
- Foto: VP Tullnerbach
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Die Marktgemeinde Tullnerbach macht Ernst beim Katastrophenschutz: Nach der Neuwahl des Feuerwehr-Kommandos startet die Gemeinde mit dem Programm der Krisenzertifizierung und dem Aufbau eines Krisenvorsorge-Netzwerks. Gesucht werden 30 Freiwillige aus allen Ortsteilen.
TULLNERBACH. Der erste Schritt für einen gesicherten Zivilschutz war der Generationenwechsel bei den Feuerwehr-Kommandos. Am 06. Jänner wurde Mathias Willner zum neuen Kommandanten der FF Tullnerbach gewählt, Joachim Pausch zu seinem Stellvertreter. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Irenental setzt man weiterhin auf Robert Weizmann als Kommandant und Leopold Schwaiger als Stellvertreter – sie wurden am 24. Jänner bestätigt.
- FF Irenental bleibt bei ihrem Kommando. Am Foto: Vizebürgermeisterin Birgit Jandrasits, Kommandant Robert Weizmann, Stv. Leopold Schwaiger und Bürgermeister Paul Porteder
- Foto: VP Tullnerbach
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"Die Feuerwehr ist weit mehr als Brandbekämpfung. Sie ist das Rückgrat unserer Krisenvorsorge – und das hat sich beim Hochwasser 2024 deutlich gezeigt. Jetzt geht es darum, die Strukturen in Tullnerbach deutlich zu stärken", betont Bürgermeister Paul Porteder.
Lehren aus dem Hochwasser 2024
Das Hochwasser 2024 hat schmerzlich gezeigt, wie rasch sich auch in Tullnerbach eine Lage zuspitzen kann. Ein mehrtägiger Stromausfall etwa würde völlig andere Anforderungen stellen: Wer informiert wen? Wer ist zuständig? Wie funktioniert die Versorgung?
- Die Kreuzung B44, Einfahrt Irenental während des Hochwassers 2024
- Foto: VP Tullnerbach
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Das Ziel ist für Bürgermeister Paul Porteder ganz klar: Tullnerbach soll 2026 krisensicher werden – gut vorbereitet und gemeinsam mit den Menschen vor Ort. In den kommenden Monaten wird die Gemeinde daher einen Katastrophenschutzplan erarbeiten, Verantwortliche schulen, Risiken erfassen und Abläufe für den Ernstfall vorbereiten.
30 Helferinnen und Helfer gesucht
Für das Krisenvorsorge-Netzwerk werden je zehn Personen aus Untertullnerbach, Lawies und Irenental gesucht. Sie sollen im Anlassfall Informationen weitergeben und vor Ort koordinieren. Ausdrücklich angesprochen sind Menschen, die noch nicht bei der Feuerwehr oder ähnlichen Organisationen aktiv sind.
Mehr Informationen zum Programm und wie man sich melden kann, wird die Gemeinde in Kürze bekannt geben.
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