Massentests am Wochenende
Vorbereitungen im Bezirk laufen auf Hochtouren

Die Außerferner Gemeinden sind für die Massentests bestens gerüstet.
  • Die Außerferner Gemeinden sind für die Massentests bestens gerüstet.
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  • hochgeladen von Evelyn Hartman

BEZIRK REUTTE (eha/rei). Von Freitag, 4. Dezember, bis Sonntag, 6. Dezember 2020, werden in allen Gemeinden Tirols flächendeckend Antigen-Schnelltests zum Nachweis des Coronavirus durchgeführt. Die Bezirksblätter Reutte haben sich diesbezüglich im Bezirk Reutte ein wenig umgehört.

Eine gute Maßnahme

Allgemeinmediziner Dr. Manfred Dreer sieht die angekündigten Massentests prinzipiell sinnvoll: "Eigentlich verlassen wir uns auf die Entscheidungen der Politik. Wenn man durch die Tests infektiöse Menschen indentifizieren kann, ist das eine gute Maßnahme, die wir gerne unterstützen. Aber aus meiner Sicht wird an einer zweiten Testung kein Weg vorbei führen." Bei der Testung in Vils wird Dreer als ärztlicher Leiter zur Aufsicht, und wenn nötig auch zum Abstriche nehmen, vor Ort sein.

"Des wird schu goh!"

In Höfen machte sich Bürgermeister Vinzenz Knapp mit seinem Mitarbeitern daran, alles in die Wege zu leiten. Als "sportlich", befand er den vorgegebenen Zeitplan angesichts der kurzen Vorbereitungsdauer und ob des Umstandes, dass mit solchen Maßnahmen niemand Erfahrungen hat. "Aber des wird schu goh!"

"Eine große Chance."

Wolfgang Winkler, Bürgermeister von Ehenbichl und Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Reutte, unterstützt die Initative auf ganzer Ebene: "Ich bin überzeugt, dass dieser Massentest einen wichtigen Beitrag leisten kann, noch unbekannte Infektionsherde ausfindig zu machen und ein weiteres Ansteigen der Infektionen zu stoppen. Jeder und jede einzelne kann dazu beitragen, persönliche Freiheit, Bildung und Arbeitsplätze wiederherzustellen, wo sie aktuell eingeschränkt sind. Das ist eine große Chance!"

Vorbereitungen laufen

Die Vorbereitungen laufen in allen Gemeinden auf Hochtouren. Martin Kärle ist als Bürgermeister von Hinterhornbach Gemeindechef einer der kleinsten Kommunen im Land. Er bekam am Montag letzte Details hinsichtlich der Abwicklung des Massentests, wobei die Zahl der zu testenden Personen in einer Kleingemeinde naturgemäß überschaubar ist. "Zu uns kommt ein Bus des Landes, in dem die Test gemacht werden", wusste er zu berichten. Eine gute Lösung für eine Kleingemeinde, wie Kärle findet. Zu tun habe man aber dennoch einiges.

Einige Gemeinden konnten ihren Bürgern über das Wochenende bereits genauere Vorabinformationen liefern. Die reichten von der Bekanntgabe des genauen Ortes, wo getestet wird, über die Testzeiten bis hin zur geplanten Reihenfolge, z.B. alphabetisch. Und jetzt warten alle gespannt darauf, ob alles reibungslos läuft und die Zahl der Teilnehmer hoffentlich den Erwartungen entspricht. Und dann ist da natürlich noch die ganz große "Unbekannte": wieviele Infizierte gibt es im Ort, von denen man bislang nichts wusste. Am Wochenende wird diese Frage geklärt.

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