15.01.2018, 08:17 Uhr

Zahl der Eheschließungen im Bezirk Reutte auf dem Höchststand

2017 hat die Zahl der Eheschließungen im Bezirk Reutte mit 88 den Höchststand seit 1999 erreicht. (Foto: Pixabay)
BEZIRK REUTTE (eha). Heiraten hat sich im vergangenen Jahr im Bezirk Reutte großer Beliebtheit erfreut, das ergeben die neuesten Zahlen des Standesamtes.

Eheschließungsrekord
Immerhin fanden 176 Verlobte im abgelaufenen Jahr den Weg vor den Standesbeamten und schworen sich Zusammenhalt "in guten, wie in schlechten Zeiten", was den Höchststand seit 1999 bedeutet. Im Jahr davor tauschen nur 126 Verliebte die Ringe. Von den 88 Eheschließungen kamen 45 Personen aus Reutte, 19 aus Lechaschau und 12 aus Ehenbichl. Der Rest teilt sich auf die anderen Gemeinden auf. 22 Trauungen wurden in den Räumlichkeiten der Ehrenberger Klause (Bretterkapelle, Ehrenbergkeller und in der Arena) und 66 Trauungen im Trauungszimmer der Marktgemeinde Reutte durchgeführt. 19 Paare haben sich entschlosssen im Ausland zu heiraten. Somit wurden am Standesamt Reutte insgesamt 106 Ehen und eine eingetragene Partnerschaft registriert.
Von den Brautleuten besaßen im Vorjahr 52 eine ausländische Staatsbürgerschaft. Die überwiegende Mehrheit mit 21 kam aus Deutschland, gefolgt von der Türkei mit sechs und Polen mit fünf.
Der älteste Mann, der vor den Traualtar trat, war 75 Jahre, die älteste Frau 67 Jahre. Der jüngste Mann war 20 Jahre, die jüngste Frau war 19 Jahre. Der größte Altersunterschied zwischen den Ehepartnern lag bei 19 Jahren - hier war der Mann älter als die Frau.


Sterbefälle und Staatsbürgerschaften
Bei den Sterbefällen gab es einen leichten Anstieg zu verzeichnen. Insgesamt starben 175 Personen, davon waren 76 Männer und 99 Frauen. Der älteste Mann war 99 Jahre alt, die älteste Frau 97 Jahre. 93 Personen starben im Bezirkskrankenhaus, 16 im Seniorenzentrum, 19 im Pflegeheim, 39 in ihrer Wohnung und acht Personen sind an anderen Orten ums Leben gekommen. 16 Personen sind im Ausland ums Leben gekommen. Somit wurden beim Standesamt Reutte insgesamt 191 Sterbefälle registriert.
2017 wurden insgesamt 489 Staatsbürgerschaftsnachweise durch die Gemeinde ausgestellt.
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