Gesunde Fleischküche

BEZIRK (ligu). Nicht zu viel und nicht zu wenig. Das ist das oberste Gebot beim Verzehr von Fleisch. "Zirka dreimal pro Woche sollte man sich Fleischgerichte genehmigen", weiß die erfahrene Seminarbäuerin Helga Hetzeneder aus St. Georgen bei Obernberg am Inn. Zu beachten ist dabei vor allem die gesunde Zubereitung. Backen und frittieren sollte man eher vermeiden – in einer beschichteten Pfanne in wenig Öl braten, dünsten oder kochen sind hingegen wegen der schonenden Zubereitung sehr zu empfehlen. Wichtig ist auch, dass das Fleisch nicht den Hauptteil der Mahlzeit bildet. "Es gibt eine Grundregel für gesunden Fleischverzehr. Nur ein Drittel sollte auf dem Teller das schonend zubereitete Fleisch ausmachen. Die beiden weiteren Drittel sollten Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln und Gemüse bilden." Denn dann ist man mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Ideal ist, nicht bei einer Fleischsorte zu bleiben, sondern zu variieren. "Jedes Tier liefert individuell wichtige Nährstoffe, so wie jedes Tier fette und magere Fleischstücke hat", so Hetzen-eder. Rind, Schwein, Pute und Co.: Vitamin- beziehungsweise Nährstoffbomben sind sie alle, egal ob Eisen – dunkles Fleisch enthält davon mehr – Mineralstoffe, Vitamine (vor allem Vitamin B) oder Eiweiß.

Woher kommt's?
Am besten holt man sich frisches Fleisch bei Direktvermarktern, am Bauernmarkt oder beim Metzger – da kann man normalerweise auf regionale Qualität setzen. Beim Einkauf im Supermarkt darf man sich auf alle Fälle auf das AMA-Gütesiegel oder das EU-Gütesiegel verlassen. Aufgrund der strengen EU-Richtlinien kann man so davon ausgehen, dass man Qualitätsfleisch einkauft. Rein äußerliche Merkmale eines guten Fleischstücks sind zum Beispiel eine kräftige Farbe und wenig Fleischsaft in der Verpackung.

Wichtige Nährstoffe
Vegetariern empfiehlt Helga Hetzeneder, sich die wichtigsten Nährstoffe des Fleisches aus anderen Quellen zu holen. "Ich würde natürlich nicht behaupten, Vegetarier leben ungesund. Aber es ist für sie umso wichtiger, auf ausreichende Eisen- und Eiweißzufuhr zu achten. Wichtige Eisenlieferanten sind zum Beispiel grünes Blattgemüse wie Spinat, Brokkoli usw., Nüsse, Hirse und Amaranth", erklärt die Expertin, die seit acht Jahren regelmäßig Koch- und Ernährungsberatungskurse abhält.

Autor:

Lisa Gufler aus Braunau

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