Die Bewohner sollen sich "dahoam fühlen"

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ROHRBACH. "I mecht nimma hoam in mei Heisl", sagte Hilda Keplinger bei der Eröffnung des Bezirksalten- und Pflegeheims Rohrbach. Sie ist eine der Bewohnerinnen des neuen Heims. Ingesamt bietet das Haus auf drei Etagen 90 Menschen Platz. Im Sommer 2013 soll das 9,3 Millionen Euro teure Haus komplett ausgelastet sein. "Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich dahoam fühlen", das ist das Ziel von Pflegedienstleiterin Edith Märzinger. Dazu gehört für Heimleiterin Ida Kapfer der Kontakt: "Wir sind ein offenes Haus, in dem jeder jederzeit willkommen ist." Für Rohrbachs Stadtbürgermeister Josef Hauer hat sich mit der Eröffnung des Bezirksalten- und Pflegeheims nicht nur ein Wunsch für Rohrbach erfüllt, sondern auch einer seiner Mutter, die sagte: "Bua setz di ein, dass a Altersheim kummt. Das mas ham, wann mas brauchan."

Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl: "Mit dem Bezirksalten- und Pflegeheim in Rohrbach wird ein weiterer Mosaikstein in der oberösterreichischen Pflegelandschaft eröffnet." In Lembach werde man für die Sanierung nicht mit dem Bagger hineinfahren. Ein Zubau sei die Lösung, bekam Ackerl von Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner souffliert.

Landeshauptmann Josef Pühringer sieht derzeit "eine Generation in den Heimen, denen wir zu Dank verpflichtet sind". Die Menschen sollen in ihrer Heimat bleiben können. "Darum bauen wir keine Altenzentralen, sondern Heime in den Regionen", sagt Pühringer. Zum Gebäude samt Ausstattung brauche es aber mehr: Eine gute Betreuung und soziale Wärme.

Abt Martin Felholfer und Stadtpfarrer Alfred Höfler segneten das Gebäude und die Bewohner. Ferdinand Hochleitner, Geschäftsführer der GWB, die den Bau des Heims vorfinanziert, und Bauleiter Rudolf Stoffer aus Neufelden übergaben symbolisch den Schlüssel an Bezirkshauptfrau Mitterlehner. Um einen Einblick in das Leben der Alten- und Pflegeheime im Bezirk zu bekommen, bekamen die Ehrengäste ein Fotobuch, das der Rohrbacher Hans Reisinger gestaltet hat.



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