Bezirk Rohrbach
Alfred Hofer ist bereits seit 30 Jahren als Freier Redakteur tätig
- Alfred Hofer hat in den vergangenen 30 Jahren schon zahlreiche Interviews geführt – auch mit seinen Schülern.
- Foto: Foto: Helmut Eder
- hochgeladen von Sarah Schütz
Seit 30 Jahren bereichert Alfred Hofer als Freier Redakteur die BezirksRundSchau Rohrbach mit spannenden Storys und qualitativ hochwertigen Bildern.
BEZIRK ROHRBACH. Zurzeit unterstützen fünf Freie Redakteure die BezirksRundSchau in Rohrbach. Einer von ihnen ist Alfred Hofer. Der 54-Jährige ist aber längst kein "frisch gefangener" mehr. Er unterstützt die Rohrbacher Redaktion nämlich schon seit 30 Jahren mit spannenden Storys und qualitativ hochwertigen Bildern. Sein ursprünglicher Werdegang war jedoch ein anderer: Nachdem er in der Jugendzeit die Lehre als Bäcker erfolgreich bestanden hatte, wollte Alfred Hofer zusätzlich noch die Meisterprüfung absolvieren. Eine Mehlstauballergie, die kurz nach der Lehrzeit auftrat, machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung.
"War immer eine Überraschung"
So war er gezwungen, sich umzuorientieren. "Ich wollte eine Tätigkeit ausüben, die mich geistig herausfordert. Da ich schon früh merkte, dass ich mich für das Schreiben von Berichten und Reportagen interessiere, legte ich in den 80er Jahren einen Fernkurs für Journalismus ab. Die Journalistenakademie in Puchberg absolvierte ich dann in den 90er Jahren", erzählt der Rohrbacher. Darauf folgten noch einige Fotografiekurse, damit nicht nur die Berichte, sondern auch die dazugehörigen Bilder eine gute Qualität aufweisen.
"Damals habe ich die Fotos noch mit einer Analogkamera gemacht. Die Bilder konnte ich dann nicht vor Ort kontrollieren, deshalb war es dann jedes Mal eine Überraschung, wie das Foto im Endeffekt aussieht", erinnert er sich schmunzelnd zurück. Die Bilder sowie die selbstverfassten Berichte stellte Alfred Hofer dann der damaligen Mühlviertler Rundschau zur Verfügung.
Blick hinter die Kulissen
Hauptberuflich ist der 54-Jährige zurzeit Lehrer an der Mittelschule in Rohrbach-Berg. Zuvor unterrichtete er etwa 20 Jahre lang an der Polytechnischen Schule Rohrbach Berufsorientierung, Informatik, Deutsch und Religion. "Die Arbeit mit den Schülern gefällt mir sehr. Ich freue mich, wenn ich ihnen etwas beibringen kann und sie von mir etwas Neues lernen", so der Pädagoge. Er ergänzt: "Das Tolle ist, dass sich auch während meiner Tätigkeit in der Schule immer wieder neue Geschichten für die BezirksRundSchau ergeben. Beispielsweise bekomme ich im Zuge der Berufsorientierung oft einen Einblick hinter die Kulissen von verschiedenen Firmen. Hier lernt man neue Leute kennen und bekommt auch Ideen für neue Storys."
Besonders gerne schreibt Alfred Hofer aber auch Beiträge über Menschen mit außergewöhnlichen Geschichten. "Personen, die etwas machen, das nicht gerade alltäglich ist, finde ich besonders spannend", erzählt der Rohrbacher. Herausfordernd ist es für ihn hin und wieder, das Privatleben, den Beruf und die Tätigkeit als Freier Redakteur unter einen Hut zu bringen: "Es steckt viel mehr dahinter, als nur ein paar Zeilen zu schreiben und das eine oder andere Foto zu schießen. Außerdem muss ich mich auch an Termine und die Abgabezeiten der Redaktion halten."
Freie Redakteure sind Teil des Teams
Auf die Frage, warum man als Freier Redakteur bei der BezirksRundSchau arbeiten sollte, weiß der 54-Jährige prompt eine Antwort: "Zuerst einmal schätze ich das gute Arbeitsklima. Es ist erfreulich, dass auch wir als Freie Mitarbeiter als Teil des Teams angesehen werden. Des Weiteren finde ich das vielfältige Spektrum sehr interessant. Man erfährt immer etwas Neues und auch einige Menschen, die ich dabei kennengelernt habe, mag ich mittlerweile sehr. Es macht mir einfach Spaß und zusätzlich bekomme ich auch noch Geld dafür. Was soll ich sagen? Es ist einfach toll!"
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