Spatenstichfeier
Musikheim, Pfarrheim und Raiffeisenbank in einem Gebäude

(von l nach r): DI Andreas Fiereder (Architekt two in a box Ottensheim), Werner Gruber (Mandatsträger für die Pfarre St. Martin), Dir. Helmut Kern, MBA (Vertreter der RLB), Franz Erlinger (GL Raiffeisenbank Region Neufelden), LR Markus Achleitner , Wolfgang Schirz (Bürgermeister St. Martin),  DI Matthias Hagenauer (Obmann Musikverein St. Martin), Harald Kriegner (Generalunternehmer Roombuus)
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  • (von l nach r): DI Andreas Fiereder (Architekt two in a box Ottensheim), Werner Gruber (Mandatsträger für die Pfarre St. Martin), Dir. Helmut Kern, MBA (Vertreter der RLB), Franz Erlinger (GL Raiffeisenbank Region Neufelden), LR Markus Achleitner , Wolfgang Schirz (Bürgermeister St. Martin), DI Matthias Hagenauer (Obmann Musikverein St. Martin), Harald Kriegner (Generalunternehmer Roombuus)

  • hochgeladen von Werner Gattermayer

Zehn Jahre, nachdem die Neugestaltung des Ortsplatzes St. Martin gestartet wurde, steht nun ein neues Großprojekt an.

ST. MARTIN (gawe). Ganz nach dem Raiffeisen-Motto „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“ finden ab 2022 in dem neuen Gebäude das Pfarrheim, das Musikheim und die Raiffeisenbank Region Neufelden auf rund 2.000 Quadratmetern Platz. Auch für externe Mieter, die sich das Pendeln nach Linz ersparen möchten, ist im Neubau Platz.

„Aufgelegter Elfer“

Die Moderatorin, Elisabeth Keplinger-Radler, stellte gleich zu Beginn fest: „Wer Bürgermeister Wolfgang Schirz kennt, der weiß, dass er alles durchbringt, was er sich für seine Gemeinde wünscht.“ Schirz bestätigte, dass er eine gewisse Hartnäckigkeit an den Tag gelegt habe: „Dieses Gemeinschaftsprojekt zwischen Raiffeisenbank, Gemeinde, Musikverein und Pfarre ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde und des Ortszentrums. Vor etwa drei Jahren hat die Raiffeisenbank St. Martin-Kleinzell mit der Raiffeisenbank Region Neufelden fusioniert. Als Zentrale wurde St. Peter festgelegt. Nach zirka einem Jahr stand im Raum, die Zentrale nach St. Martin zu verlegen. Dann stand zur Diskussion: entweder sanieren oder Neubau. Der Musikverein wartet schon seit 20 Jahren auf ein ordentliches Lokal. Auch die Pfarre hatte den Wunsch, ein neues Pfarrheim zu errichten. Dies war dann quasi ein aufgelegter Elfer“.

Günstiger Standort

Auch Franz Erlinger, Direktor Raiffeisenbank Region Neufelden, sprach er in seiner Rede an: „Lieber Franz: Die Zentrale übersiedelt von St. Peter nach St. Martin – man könnte meinen, du als St. Martiner verlegst jetzt deinen Arbeitsplatz zu dir nach Hause. Es hat aber sicher viele andere Gründe gehabt, warum die Auswahl auf St. Martin gefallen ist.“ Franz Ehrlinger antwortete, dass die Entscheidung ein sehr gut begleiteter und strukturierter Prozess gewesen sei: „ Man ist draufgekommen, dass es langfristig Sinn macht. St. Martin ist die zweitgrößte Gemeinde im Bezirk. Alleine schon von der verkehrstechnischen Lage; von der Anbindung unserer Kunden und unserer Mitarbeiter ist St. Martin im Vergleich zu all unseren anderen Standorten am Günstigsten gelegen. Die Betriebsansiedlungen der letzten Jahre sprechen auch für diesen Standort.“

Neue Aufgaben

Der Direktor weiter: „Das Bankgeschäft ist in den letzten Jahren viel spezieller geworden und wird auch in den nächsten Jahren noch wesentlich differenzierter auszuüben sein. Spezialisierung können wir nur dann erreichen, wenn wir gut ausgebildetes Personal mit entsprechender Kompetenz für spezielle Kundengruppen haben. Diese Kompetenz wollen wir mit dem neuen Standort in enger Abstimmung mit den Entscheidungsträgern auch aktiv leben. Das intensive Zusammenspiel möchten wir in einem gemeinsamen Haus, nicht nur Tür an Tür, sondern auch vom Geist her leben.“
Werner Gruber, der Mandatsträger für die Pfarre, betonte, dass das neue Pfarrheim vielfältige Verwendungsmöglichkeiten biete: „Von Kleinkind bis zur älteren Generation wird das Pfarrheim genutzt. Die Spielgruppe, die Jungschar, die Ministranten und verschiedene Chöre gehen hier ein und aus.“

50 Arbeitsplätze entstehen

Landesrat Markus Achleitner war begeistert, dass die St. Martiner etwas bauen, was viele nicht schaffen: „Hier entsteht wieder Wertschöpfung in Zeiten wie jetzt, in denen es nicht gerade einfach ist. Damit sichern wir Arbeitsplätze und strahlen Zuversicht aus. Es kann nicht sein, dass Orte und Gemeinden immer nach außen wachsen und die Ortskerne innen veröden. Ein großes Kompliment an die Gemeinde. Wenn ein Projekt gemeinsame Nutzer hat und gemeinsame Interessenslagen vereint, dann ist es doppelt und dreifach lässig.“

Miteinander etwas gestalten

Helmut Kern, betonte, das es immer begeistert ist, wenn er in die Regionen hinausfährt und spürt, „dass der Geist von Raiffeisen wächst und gedeiht". In dem Fall nicht durch Blumen, sondern durch Beton. "Bei diesem Projekt haben sich Menschen gefunden, die etwas miteinander gestalten und bewegen. Es ist eine Freude, zu sehen, wenn es ein Projekt gibt, bei dem Nahversorgung betrieben wird, Arbeitsplätze gesichert sind und es darum geht, dass die Menschen nicht nach Linz fahren müssen, sondern in der Region bleiben können.“

Fotos: gawe

Zur Sache:

Baubeginn: Ende Oktober 2020
Fertigstellung und Inbetriebnahme: 2. Quartal 2022
Gesamtnutzfläche: etwa 2.000 Quadratmeter mit 25 Tiefgaragenplätze
Investitionsvolumen gesamt: etwa 7,5 Millionen Euro (brutto) davon Gemeinde: 1,2 Millionen /
Pfarre: 0,9 Millionen / Raiffeisenbank Region Neufelden: Hauptanteil
Planung:  Andreas Fiereder, Architektenbüro TWO IN A BOX, Ottensheim
Generalunternehmer: ROOMBUUS Wohn- und Bauträger GmbH, Linz

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