05.04.2017, 12:24 Uhr

Große Katastrophenschutzübung im Dreiländereck

Ein großer Waldbrand wird simuliert. (Foto: Foto: panthermedia_net/ellend1022)
SCHWARZENBERG/KLAFFER. Im Ausnahmezustand wird sich das Dreiländereck von 30. Juni bis 2. Juli befinden. In diesem Zeitraum ist eine große, länderübergreifende Katastrophenübung mit dem Namen "Austrian Bavarian Czech Forest Fire Drill" geplant. Im Mittelpunkt wird dabei ein simulierter Waldbrand im Gebiet rund um den Dreisesselberg stehen, den Einsatzkräfte aus dem Mühlviertel, Deutschland und Tschechien einzudämmen versuchen werden. Luftunterstützung gibt es durch das Bundesheer. Die Teams aus den drei Ländern bereiten sich bereits intensiv vor, gilt es doch einiges zu berücksichtigen. Bei einem tatsächlichen Waldbrand sind etliche Einsatzkräfte im Einsatz – und dies meist auf schwer zugänglichem Terrain – und auch Spezialgeräte braucht es zur Bekämpfung. All dies gilt es in die Übung mit einfließen zu lassen, um für reale Szenarien gerüstet zu sein.

Interreg-Projekt beschäftigt sich mit Thematik

Dahinter steckt auch das Interreg-Projekt „Grenzübergreifender Einsatzplan OÖ-BY für effizienten Waldbrandschutz“, welches eine intensivere Zusammenarbeit der Einsatzkräfte der drei Länder zum Ziel hat, um im Ernstfall Schäden in der Natur und an Gebäuden so gering wie möglich zu halten und Menschenleben zu retten. Gesichtet werden auch die Bewegungsmöglichkeiten im besagten Gebiet sowie die Löschwasserentnahmestellen. Danach wollen sich die Verantwortlichen regelmäßig treffen, um bei relevanten Änderungen die Einsatzpläne schnell überarbeiten zu können und so aktuell zu halten.

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