Ermittlungen
16-Jährige stirbt durch Drogen-Überdosis im Wiener Hotelzimmer
- Ende Oktober wurde eine 16-Jährige tot in einem Hotelzimmer aufgefunden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gilt als Todesursache eine Überdosis. (Symbolfoto)
- Foto: Pixabay
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Im Oktober vergangenes Jahr wurde ein 16-jähriges Mädchen tot in einem Hotelzimmer im 15. Bezirk aufgefunden. Derzeit gehen die Ermittler von einer Suchtmittelüberdosis aus, die genauen Umstände sind jedoch noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Aktualisiert am 8. Jänner um 15.11 Uhr
WIEN/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Was bereits vor einiger Zeit passierte, wurde am Donnerstag publik: Am 31. Oktober des vergangenen Jahres kam es zu einem schrecklichen Fund in einem Wiener Hotel im 15. Bezirk in der Nähe der Wiener Stadthalle.
Wie "ORF Wien" zuerst berichtete, wurde ein 16-jähriges Mädchen dort tot aufgefunden. Die Polizei bestätigte dies auf MeinBezirk-Anfrage und gab an, dass nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht davon auszugehen sei, dass ein Fremdverschulden vorliege. Als Todes-ursächlich gelte aktuell eine Suchtmittelüberdosis.
Die genauen Umstände des Todesfalls sind derzeit weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen. Dabei werde insbesondere geprüft, ob die Jugendliche die Drogen allein oder im Beisein einer weiteren Person eingenommen hat.
16-Jährige wohnte in Wohngemeinschaft
Ebenfalls offen sei derzeit, ob der Drogenkonsum im Zusammenhang mit einer sexuellen Handlung stand. Die Ermittler sicherten Spuren, deren Auswertung derzeit noch andauere. Laut dem Bericht wohnte das Mädchen in einer Wohngemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe (MA 11). Am Abend ihres Todes kehrte sie jedoch nicht zurück, sondern habe stattdessen in jenes Hotelzimmer eingecheckt, wo sie am Tag darauf tot aufgefunden wurde.
Gegenüber MeinBezirk bestätigte MA 11-Sprecherin Ingrid Pöschmann die Unterbringung des Mädchens in einer sozialpädagogischen Einrichtung, die auf Mädchen mit Konsumverhalten spezialisiert war.
MA 11: Hinweise auf Substanzkonsum bekannt
Bereits im Vorfeld habe es laut der MA 11 Hinweise auf psychosoziale Belastungen wie etwa Substanzkonsum bei der 16-Jährigen gegeben: "Diese wurden von der Kinder- und Jugendhilfe ernst genommen und führten zu einer laufenden Überprüfung und Anpassung der unterstützenden Maßnahmen".
Generell verfolge die Kinder- und Jugendhilfe einen "pädagogischen Ansatz, der auf tragfähige Beziehungsarbeit und Vertrauen setzt" – Zwang und Einsperren seien dabei keine Mittel ihrer Arbeit. Nicht jede Jugendliche oder jeder Jugendliche würde diese Unterstützung gleich annehmen, betont man: "Die Bereitschaft zur Veränderung kann sehr unterschiedlich sein".
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