Per Unterschrift besiegelt: Krankenhaus Hallein gehört offiziell zur SALK-Familie

Bei der Vertragsunterzeichnung: Reinhard Baumgartinger (Geschäftsführung), LH-Stv. Christian Stöckl, Gerald Heitzenberger (Wirtschaftsdirektor) und Paul Sungler (Geschäftsführer SALK).
  • Bei der Vertragsunterzeichnung: Reinhard Baumgartinger (Geschäftsführung), LH-Stv. Christian Stöckl, Gerald Heitzenberger (Wirtschaftsdirektor) und Paul Sungler (Geschäftsführer SALK).
  • Foto: Land Salzburg/Haidenberger
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SALZBURG/HALLEIN (ap). Im Jahr 2015 war die Situation im Krankenhaus Hallein nicht rosig: Hauptproblem für die Patientenversorgung war, dass es nur wenige Ärzte in der chirurgischen und unfallchirurgischen Abteilung gab. Die einzige Lösung zur Sicherung des Standortes der Landesklinik Hallein – als zentrales Anliegen der Stadtgemeinde Hallein und des Landes Salzburg – war eine Kooperation mit anschließender Integration in die SALK.

Sukzessiver Übergang

Diese Eingliederung wurde sukzessive vorbereitet und nun auch offiziell besiegelt. "Die SALK hat seit Ende 2015 alle Ärztestellen in chirurgischen und unfallchirurgischen Abteilungen nachbesetzt und zusätzlich alle Anästhesie-Arztstellen besetzen können. Zudem wurde die Ausbildungsrotation bei Ärzten zwischen Uniklinikum LKH und Landesklinik Hallein umgesetzt", erklärt Spitals- und Gesundheitsreferent LH-Stv. Christian Stöckl. Was folgte, ist die Steigerung der medizinischen Leistungszahlen sowie die Implementierung einer Tagesklinik-Struktur, technische Adaptionen, die Umstellung von Organisationsstrukturen und Abläufen und Schulungsmaßnahmen für die neuen Systeme. "Nach der systemtechnischen Integration per 1. Jänner 2018 – der Umstellung der IT-Systeme – wird der weitere Ausbau der Tagesklinik zügig fortgesetzt", so Stöckl.

Stellenwert in der Region

Das Krankenhaus Hallein stellt mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grundversorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher. Im Haus sind Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin und seit einem Jahr auch ein Satellitendepartment für Unfallchirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen jährlich und knapp 850 erwartete Geburten unterstreichen den Stellenwert des Krankenhauses für die Region. Notfallpatienten – mit Ausnahme der unfallchirurgischen Fälle – werden 24 Stunden an sieben Tagen von den anwesenden Ärzten erstuntersucht und je nach medizinischer Sachlage von Fachärzten in der Landesklinik Hallein versorgt oder an die zuständigen Fachabteilungen ins Uniklinikum Salzburg weitergeleitet.

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