Salzburger Taubenhaus
Holzige WG für die Stadttauben

Die Köpfe hinter der "Himmelspforte": Tobias Kerschbaumer, Matthias Ramsauer, Klaus Fischer und Michelle Steiner.
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  • Die Köpfe hinter der "Himmelspforte": Tobias Kerschbaumer, Matthias Ramsauer, Klaus Fischer und Michelle Steiner.
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Studenten der Fachhochschule (FH) entwickelten Modelle für ein geplantes Taubenhaus inmitten der Stadt.

SALZBURG (sm). Fünf verschiedene Varianten für ein geplantes Taubenhaus (wir berichteten) stellten die Studenten der FH im zweiten Semester Holztechnologie im Pegasuszimmer von Schloss Mirabell vergangenen Mittwoch vor. Das "Salzburger Taubenhaus" hätte Vorbildcharakter für die Stadt. Touristische Vermarktung und Führungen, bei denen man sich den Tieren nähern kann, seien angedacht, erklärt Hans Lutsch von der Arge Stadttauben.

Symbolik und Design

"Unsere Inspiration war der Symbolcharakter der Tauben", so das Team der "Taubenarche", deren Entwurf einer aufgeschnittenen Arche gleicht. Auf klare Linien setzt der "Tauben Kubus". Das Team um Student Lukas Priesel setzt auf flexible Raumeinteilung, eine platzsparende Wendeltreppe und schlichtes Design. "Wir denken, das passt gut zum Zeitgeist."

Wohlfühlatmosphäre für Vögel

"Wir wollten einen Platz schaffen, wo sich die Tauben wohlfühlen", sagt Michelle über den Entwurf der "Himmelspforte". Das Modell punktete durch die optische Einzigartigkeit und den praktischen Aspekt. Das zweistöckige Haus mit offener Front soll offen sein. "Menschen, die vorbeigehen, sollen das Gefühl haben, willkommen zu sein."

Tauben der Superlative

Mit "P´Ground" überlegten sich Anika, Ana, Helmut und Jan, wie man das Praktikable eines Taubenhauses mit einer attraktiven Optik verbinden kann. Nicht nur die geschätzten Materialkosten von bis zu 200.000 Euro machen "P´Ground" zum exklusiven Taubenhaus: Besucher könnten direkt durch die Voliere spazieren. Neben einer Hängebrücke zum Nebengebäude mit den Bruträumen der Tauben könnte man eine Boulderwand, Rutschen und Schaukeln am Haus befestigen und für die Menschen als Spielplatz zugänglich machen.

Alle Häuser wären machbar

Hans Lutsch zeigt sich begeistert von den verschiedenen Entwürfen. "Sie sind alle sehr gelungen und alle Modelle sind machbar", sagt er und verrät seinen persönlichen Favoriten – das Taubenhaus "Grugru". Mit seiner polygonen Form und Blechdach passe es "optisch gut für Salzburg", so Lutsch. Welches Modell der Studenten in welcher Form letztendlich realisiert wird, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Autor:

Sabrina Moriggl aus Salzburg-Stadt

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