Neues Musikerlebnis
Sonnenorchester lädt zu Konzerten im Dunkeln
- Das Sonnenorchester Salzburg lädt zu vier außergewöhnlichen Sommerkonzerten ein. V. l. n. r.: Matthias Gampe (Klavier), Go Yamamoto (Violine), Alina Konarska-Schmidt (Gesang), Silvia Habisch (Flöte) und Johannes Wessiepe (Viola).
- Foto: Sonnenorchester
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Das gemeinsame Musizieren soll dabei zum Ausdruck von Selbstbestimmung, gesellschaftlicher Teilhabe und gelebter Inklusion werden. Eine Premiere sind dabei die "Concerts in the Dark",
SALZBURG. Zu einem besonderen Konzert- und Musikerlebnis lädt das "Sonnenorchester Salzburg" in der Stadt Salzburg.
Gelebte Inklusion
Gegründet wurde das Sonnenorchester vom Komponisten Hossam Mahmoud - und vereint seither professionelle blinde und sehbehinderte Musikerinnen und Musiker. Das gemeinsame Musizieren soll dabei zum Ausdruck von Selbstbestimmung, gesellschaftlicher Teilhabe und gelebter Inklusion werden.
„Das Sonnenorchester zeigt, dass musikalische Exzellenz keine sichtbaren Zeichen braucht. Unsere Musikerinnen und Musiker hören besonders intensiv aufeinander und schaffen dadurch eine Nähe, die unmittelbar beim Publikum ankommt. Die Musik steht im Zentrum – und mit ihr die Menschen, die sie gestalten“,
lässt Hossam Mahmoud, der auch Obmann des Sonnenorchesters ist, wissen.
- Das Sonnenorchester Salzburg lädt zu vier außergewöhnlichen Sommerkonzerten ein
- Foto: Sonnenorchester
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Am 25. und 26. August 2026 lädt das Sonnenorchester zu vier Sommerkonzerten ein, bei denen das Programm ausschließlich Werken mit Salzburg-Bezug gewidmet ist. Gespielt wird jeweils um 11 Uhr und um 20 Uhr, am 25. August in der Pfarrkirche St. Paul und am 26. August in der Schlosskirche Mirabell (Karten im Vorverkauf oder an der Tages- bzw. Abendkassa). Eine Premiere sind dabei die "Concerts in the Dark", die am Vormittag stattfinden. Diese finden vollständig im Dunkeln statt und sollen dem Publikum einen neuen Zugang zur Musik eröffnen. Das Publikum bekommt dafür Masken für die Augen, um die Konzerte in Dunkelheit zu erleben.
- Das Sonnenorchester Salzburg lädt zu vier außergewöhnlichen Sommerkonzerten ein
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"Neue Formen des Hörens"
Erstmals wirken dabei die blinde Sopranistin Gerlinde Sämann und der blind geborene Organist Johannes G. Gierlichs bei den Sommerkonzerten mit.
"Gerade weil das gemeinsame Hören eine so zentrale Rolle spielt, entsteht eine besondere musikalische Verbindung. Ich freue mich sehr darauf, diese Erfahrung erstmals bei den Salzburger Sommerkonzerten mit dem Publikum zu teilen“,
lässt Gerlinde Sämann wissen. Zum ersten Mal Teil der Sommerkonzerte des Sonnenorchesters ist auch Johannes G. Gierlichs an der Orgel.
"Die Orgel eröffnet mit ihrem großen Klangspektrum unzählige Möglichkeiten, Räume und Stimmungen entstehen zu lassen. Gemeinsam mit dem Sonnenorchester in zwei so besonderen Salzburger Kirchen zu musizieren, ist für mich eine große Freude – und gerade die Konzerte im Dunkeln werden das Hören noch stärker in den Mittelpunkt rücken“,
erklärt Gierlichs.
- Johannes G. Gierlichs bereichert die Sommerkonzerte 2026 erstmals an der Orgel.
- Foto: Sonnenorchester
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Auf dem Programm der Sommerkonzerte des Sonnenorchesters stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert sowie zwei eigens für das Sonnenorchester entstandene Uraufführungen von Norbert Sterk und Rupert Huber.
"Salzburg ist weltweit als Musikstadt bekannt. Für uns ist es besonders wichtig, dass in dieser Stadt auch neue Formen des Hörens und neue Perspektiven auf musikalische Teilhabe ihren Platz erhalten",
ergänzt Hossam Mahmoud.
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