Mit über 200 km/h
Nächtliche Verfolgungsjagd durch Leitplanke gestoppt
- Mit teilweise über 200 km/h versuchte ein 39-Jähriger in der Nacht von 8. auf 9. August 2026 mit dem Auto vor der Polizei zu flüchten.
- Foto: PantherMedia / Lisa Vanovitch
- hochgeladen von Laura Schmid
Mit teilweise über 200 km/h versuchte ein 39-Jähriger in der Nacht von 8. auf 9. August 2026 mit dem Auto vor der Polizei zu flüchten. Von Wals zog sich die Verfolgungsjagd bis zum Kreisverkehr in Salzburg Mitte - dort setzte die Leitplanke der spektakulären Fahrt des 39-Jährigen schließlich ein Ende.
SALZBURG. Kurz vor Mitternacht wird eine Zivilstreife in Wals auf einen Fahrer aufmerksam, der eine aggressive Fahrweise an den Tag legte. Die Streifenpolizistinnen und Polizisten gaben dem Lenker mehrere Zeichen anzuhalten, die der Mann allesamt ignorierte. Stattdessen versuchte er einer Kontrolle zu entgehen und floh mit weit zu hoher Geschwindigkeit auf die A1 in Richtung Wien. Mit 225 km/h raste der 39-jährige Lenker über die Autobahn bis Salzburg-Mitte. Dort entschied sich der Fahrer mit 200 km/h von der Autobahn abzufahren und geradewegs auf den Kreisverkehr in Salzburg-Mitte zu.
Der Lenker schaffte es nichtmehr den Wagen rechtzeitig zu bremsen und knallte daraufhin in die Leitplanke des Kreisverkehrs. Er selbst und die zweite Person im Wagen blieben dabei unverletzt. Allerdings gab es nun keinen Weg mehr an einer Kontrolle vorbei und die Polizeibeamtinnen und Beamten stellten fest, dass der Mann keine gültige Lenkberechtigung hatte. Der Pkw-Lenker wurde daraufhin bei den zuständigen Behörden angezeigt und auch bei der Staatsanwaltschaft für mehrere Gefährdungen der körperlichen Sicherheit. Der Wagen wurde allerdings nicht beschlagnahmt, da es sich um ein Leasing-Auto einer Firma handelte. Der Mann hatte sich das Auto angeblich ausgeliehen, da er daran interessiert war es zu kaufen.
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