Zirkus in Gnigl wächst in den Himmel

Das neue Trainingszentrum in Gnigl
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SALZBURG (lin). Auf einem ehemaligen Turnplatz im Stadtteil Gnigl wächst gerade ein Viermastzelt in den Himmel. Der Verein Mota errichtet Österreichs erstes Zirkustrainingszentrum und zwar in der Eichstraße. Mitte November werden hier 200 Jungartisten mit dem Training beginnen, und zwar auf brandneuen Geräten des modernen Zirkus. "Auch wenn die Umkleiden wahrscheinlich noch nicht fertig sein werden, legen wird los. Zirkusleute sind ja keine Memmen", sagte Mota-Obmann Wolfgang Neumayer. Wer sich mit Jonglieren, Seiltanzen, Trapez, Akrobatik oder einer der vielen anderen Zirkus-Disziplinen noch nicht auskennt, der kann hier probieren und die für ihn passende "Bewegungskunst" entdecken. Die Nachfrage - das zeichnet sich bereits ab - ist enorm.

Zehn Studenten ein Trainer

"Intensive und professionelle Betreuung ist uns extrem wichtig, darin möchten wir und von Sportklubs und Tanzschulen unterscheiden", sagt Neumayer. Die Trainings kosten fünf Euro pro Stunde, das riesige Zirkuszelt soll nicht nur von zirkusbegeistern jungen und älteren Salzburgern genutzt werden, sondern auch von internationalen Austauschstudenten, die professionelle Artisten werden und sich in Salzburg Inputs und Inspiration holen wollen. Der "circensische" Stellenwert der Stadt geht auf Georg Daxner zurück, der mit dem "Winterfest" eines der europaweit bedeutendsten Festivals des Cirque noveau in Salzburg etabliert hat.

Das neue Trainingszentrum in Gnigl
Wilfried Haertl, Evelyn Daxner und Wolfgang Neumayer.

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