Tourismus stärken
Salzburg AG setzt auf Berg, Bahn und Schiff

Für mehr Schlagkraft im Tourismus: die beiden GF von Salzburg AG Tourismus Management, Christian Wörister (links) und Mario Mischelin (rechts) mit Leonhard Schitter, Vorstandssprecher Salzburg AG.
  • Für mehr Schlagkraft im Tourismus: die beiden GF von Salzburg AG Tourismus Management, Christian Wörister (links) und Mario Mischelin (rechts) mit Leonhard Schitter, Vorstandssprecher Salzburg AG.
  • Foto: Salzburg AG
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Salzburg AG setzt mit Tochterfirma auf Tourismus-Destinationen Schafbergbahn, Wolfgangsee und Stadt.

SALZBURG (sm). Ziel der Tourismus-Strategie der Salzburg AG ist, die touristischen Aktivitäten zu bündeln. Für mehr Schlagkraft wurde daher die 100-prozentige Tochterfirma der Salzburg AG "Tourismus Management GmbH" gegründet. "Wir arbeiten daran, das Salzkammergut als Destination zu stärken", heißt es von Leonhard Schitter, dem es darum geht, qualitatives, ökonomisches und umweltbewusstes Wachstum zu schaffen. Die Festungsbahn wird als einer der wichtigsten Zubringer zur Festung mit deutlich reduzierten Wartezeiten auftrumpfen. Dafür sorgt ein neues Personenleitsystem.

Fahrt auf den Schafberg

"Der steilste Zahn in Österreich" ist laut Mario Mischelin die Schafbergbahn. Rechtzeitig zum Muttertag ist die Bahn wieder im Einsatz. Christian Wörister, der neben der touristischen Leitung der Salzburg AG Tourismus Management GmbH auch als touristischer Geschäftsführer der Salzkammergutbahn GmbH agiert, zeigt sich ambitioniert. Die derzeitigen 1,2 Nächte, die die Besucher in der Region verbringen, versucht man auf zwei zu steigern.

Asiatischen Markt in Salzburg voranbringen

Um einen Anreiz für den asiatischen Markt zu schaffen, investiert man in Mobile-Payments und bereitet den Weg vor, mit "WeChat" zu bezahlen, denn "man muss immer mit der Buchung des Gastes beginnen", erklärt Wörister. Neben dem asiatischen Sektor will man auch auf österreichische Besucher setzen. "Der Salzburger Gast ist ein Zukunftsgast, der eingeladen gehört", heißt es.

Fine and Dine am Wolfgangsee

Mario Mischelin bewirtet die Gäste der Wolfgangseeschifffahrt selbst. Vor sechs Jahren starteten die Erlebnisfahrten der Wolfgangseeschifffahrt mit dem "Magic Dinner", das auf "Fine and Dine" erweitert wurde. Regelmäßig können auf dem Schiff Bier, Gin oder Musik auf speziellen Fahrten genossen werden. "Ich bin da immer dabei", sagt Mario Mischelin und lächelt, "denn am höchsten ist die Qualität dann, wenn der Chef auch dahinter steht."

WLAN für Werbung nutzen

"Die WLAN-Thematik ist ein schönes Beispiel, wo wir Breitband mit touristischen Informationen weiterbringen können", sagt Schitter und setzt auf die Social-Media-Kompetenz der Besucher, die Fotos direkt aus der Bahn oder vom Schiff posten. "Ich sehe es als einen Mehrwert für den Kunden, das mit anderen zu teilen."

Erfolgreiches Jahr 2018

„Mit der Festungsbahn wurden insgesamt über 2,2 Millionen Fahrgäste transportiert. An Spitzentagen zählte sie bis zu 12.000 Fahrgäste. Der Mönchsbergaufzug verzeichnete über 540.000 Beförderungen. Schafbergbahn und Wolfgangseeschifffahrt transportierten insgesamt über 800.000 Gäste, das entspricht einem Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2017“, so Schitter.

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