27.11.2016, 11:42 Uhr

Besinnliche Stunden zum Adventsingen-Jubiläum

Simone Vierlinger (Maria) mit ihren zwei Bernhards. Links Ehemann Bernhard Peßenteiner und rechts Bühnenpartner Bernhard Teufl (spielt den Josef) (Foto: Neumayr)
SALZBURG. 70 Jahre Salzburger Adventsingen – und bei der Premierenfeier Freitag im Großen Festspielhaus galt es nicht nur die gelungene Aufführung anzustoßen.
Für Bernhard Teufl, der die Rolle des Josef spielt war´s auch ein Jubiläum. Er spielt die Rolle nun schon zum zehnten Mal. „Das heißt so an die 150 Aufführungen über die Jahre. Auch wenn alles vertraut ist und man weiß, dass man sich auf alle Mitwirkenden verlassen kann, ein bisschen Nervosität ist vor der Premiere immer mit dabei. Heute war´s so bei sieben auf der zehnteiligen Nervositätsskala“.

Doppeltes Jubiläum

Bei der Prermierenfeier schließlich musste er seine „Maria“ – Simone Vierlinger - mit einem weiteren Bernhard teilen. Ehemann Bernhard Peßenteiner war natürlich Premierengast. Für die Hauptdarstellerin gibt es übrigens nicht nur im Stück Nachwuchs, sie darf sich tatsächlich über ein Baby freuen. „Im März ist es soweit“, verriet Simone Vierlinger. Doppeltes Jubiläum auch für die stilvolle Erzählerin Susanna Szameit: Sie konnte just am Premierentag von 70 Jahre Adventsingen
auch ihren 70. Geburtstag feiern. „Ein schönes Geschenk, wenn man an so einem Tag auf der Bühne stehen darf“, freute sich die Schauspielerin.

Zwei ruhige Stunden schenken

Zufrieden natürlich auch Gesamtleiter Hans Köhl – neben dem Organisatorischen schlüpft er heuer auch in die Rolle des „Wirtes“: „Restkarten gibt es noch, aber fast alle 36.000 Karten für die 15 Aufführungen sind verkauft. Wir freuen uns, unseren Gästen zwei schöne, ruhige Stunden schenken zu können“. Seit Tobi Reiser 1946 zum „ersten adventlichen Singen und Musizieren“ ins Gesellschafterheim am Salzburger Rudolfskai lud, gab es mehr als 700 Aufführungen. Mehr als 100 davon hat Günther Auer, seines Zeichens Präsident der Freunde des Salzburger Adventsingens, davon auch tatsächlich gesehen. „Seit 30 Jahren für mich ein Pflichttermin. Heuer bin ich mindestens vier Mal dabei“, so die Ex-Flughafenchef.
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