28.10.2016, 11:56 Uhr

Auch im Zoo Salzburg sehen Jungtiere zu ihren Eltern auf

Nashornmama Kifaru mit ihrem Jungtier (Foto: Zoo Salzburg/Thomas Blümel)

Älterwerden hat auch im Tierreich wunderschöne Seiten.
Den tierische „Omas und Opas“ sind oftmals erfahrene Vorbilder und Beschützer für die Jüngsten.

Zahlreiche Jungtiere tollen im Salzburger Zoo auf ihren Anlagen umher und halten ihre Verwandten oftmals ordentlich auf Trab. So wie die übermütigen „Kleinsten“ der Nashornfamilie, Tayo und Amadou. Diese fordern die mittlerweile 34 Jahre alte Nashornkuh Kifaru gerne zu Rangeleien heraus. Es fasziniert, wie sanftmütig und geduldig sie auf die beiden ungestümen Jungbullen reagiert.

Beeindruckend ist, wie ältere Tiere auch ein Vorbild für die Jungen sein können.

Die jüngsten Mitglieder der Salzburger Kapuzineraffengruppe schauen der 38 Jahre alten Affendame Aneja und dem 18 jährigen Phips genau auf die Finger. So lernen sie nicht nur den Gebrauch von Werkzeug sondern auch das Knacken von Kokosnüssen. Bei den Zebramangusten spielen Freundschaften eine große Rolle. Die Älteren sorgen sich um das Wohlergehen der Jüngeren und schützen sie vor möglichen Gefahren.

Bei der kostenlosen Führung für Großeltern mit den Enkeln durchs Tierreich am Hellbrunner Berg, gibt es viel Spannendes über das Zusammenleben von jungen und alten Tieren zu erfahren. Die großen und kleinen Teilnehmer der Führung können sich auch auf einige ganz besondere Überraschungen freuen: Es darf gestreichelt und auch gefüttert werden. So kommen sowohl menschliche als auch tierische Omas, Opas und Enkel garantiert auf ihre Kosten!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.