06.10.2016, 09:29 Uhr

Das war der Regionalitätspreis 2016

LH Wilfried Haslauer und BB-GF Michael Kretz (Foto: Neumayr)

Ein Abend, bei dem die Stärken der Region vor den Vorhang geholt wurden

SALZBURG (lg). Ein Abend ganz im Zeichen der Regionalität: Die Bezirksblätter Salzburg luden gestern Abend zur Regionalitätspreisverleihung in das Kavalierhaus Kleßheim, bei der engagierte Menschen aus der Region uns ihre Initiativen oder Projekte ausgezeichnet wurden. Bezirksblätter Salzburg Geschäftsführer Michael Kretz und Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker begrüßten zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Kreatives Potenzial aus Salzburg

Die Jury rund um die frühere Landesrätin und Ärztin Maria Haidinger den langjährigen Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Gmachl und ORF-Salzburg-Chefredakteur Gerd Schneider waren von der Vielfalt und den kreativen Ideen der eingereichten Projekte einmal mehr begeistert. "Es ist ein unglaubliches Vergnügen in der Jury zu sitzen und so viel kreatives Potenzial zu sehen", meinte Gmachl. Ähnlich auch Haidinger und Schneider, die "jedes Jahr wieder erstaunt sind, dass so eine Unmenge an neuen Projekten auftaucht. Das macht die Vielfalt der Region aus. Wir arbeiten jetzt doch schon ein paar Jahre in der Jury zusammen und sind ein eingespieltes Team. Meist sind wir uns gleich am Anfang einig, welche Projekte in die enge Auswahl kommen", betonten die beiden unisono.

"Wollen keinen Einheitsbrei"

LH Wilfried Haslauer lobte die Vielfalt der Regionen, mit der "Widerstand gegen die Gleichförmigkeit der Welt geleistet wird. Salzburg hat so viele unterschiedliche Regionen und jede Region hat ihre Stärken und was ganz Besonderes", so Haslauer. Auch die anwesenden LR Martina Berthold und Hans Mayr hoben den "Innovationsgeist und die Kreativität der einzelnen Projekte" hervor. Raiffeisen-Prokurist und Marketingleiter Franz Pospischil - Raiffeisen ist langjähriger Partner der Regionalitätspreis - meinte "Kreative Ideen, tolle Projekte, tolle Menschen. Raiffeisen ist eng mit Tradition und den Regionen verbunden, daher sind wir prädestiniert, hier als Partner zu agieren. Das war für uns wie ein aufgelegter Elfmeter, bei dem wir nur mehr ins Tor schießen mussten", betonte Pospischil mit einem Schmunzeln. Wie wichtig die Authentizität der einzelnen Regionen auch für den Salzburger Tourismus ist, weiß auch SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger: "Den Einheitsbrei brauchen wir nicht. Die Touristen kommen zu uns, weil sie hier das Echte und das ganz Individuelle in den verschiedenen Regionen Salzburgs erleben wollen. Daher sind Initiativen wie die des Regionalitätspreises sehr wichtig, um die regionalen Stärken vor den Vorhang zu holen", so Bauernberger.

Musikalische Umrahmung

Musikalisch gestaltet wurde der Abend der A-Cappella-Band "Piccanto" aus Salzburg, Absolventen des Musischen Gymnasiums Salzburg und Sieger der ORF-Show "Die Große Chance der Chöre", die mit ihren Sangeskünsten das Publikum begeisterten.
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