13.09.2017, 14:57 Uhr

Radar scharf vor städtischen Schulen

Die Laserpistole ist das Werkzeug der Tempokontrolleure. Laserpistole, Exekutive, Geschwindigkeitskontrolle, Radar, Polizei, Gendarmerie Foto: Franz Neumayr (Foto: Neumayr)
SALZBURG (lin). Wie jedes Jahr zu Schulbeginn hat die Stadt in Kooperation mit der Polizei die Radarkontrollen verschärft. Aus gutem Grund, denn die Messungen der vergangenen Tage haben ergeben, dass viele Autofahrer auf die Tempolimits "vergessen". Besonders vor den Schulen ist das aber kein Kavalliersdelikt, wie Stadt, Polizei und Kuratorium für Verkehrssicherheit immer wieder betonen. 

Mit 64 km/h vor der Schule

Mit einer mobilen Radaranlage wurden in den vergangenen Tagen jeweils in den Morgenstunden Kontrollen durchgeführt - mit zum Teil ernüchternden Resultaten.
So waren zwischen 07:00 und 09:00 Uhr im Umfeld der Volksschule Mülln  von 878 registrierten Fahrzeugen 53 erheblich zu schnell. In dieser 30er-Zone wurden Geschwindigkeit bis zu 55 km/h gemessen. Auch bei der Volksschule in Lehen waren von  474 gecheckten Fahrzeugen 22 zu flott, der Schnellste Fahrer war in der Scherzhauserfeldstraße mit 64 km/h unterwegs und wird wohl eine Zeit lang mit dem Bus fahren müssen. Denn bei Übertretungen von 30 km/h im Stadtgebiet ist der "Schein" weg.

Aktion wird fortgesetzt

Der ressortzuständige Vizebürgermeister Harry Preuner hat veranlasst, dass auch die stationären Radarkabinen in Nahebereichen zu Schulen in der nächsten Zeit mit Messgeräten bestückt und "scharf" gemacht werden. Das Risiko, dass verkehrsunerfahrene Taferlklassler verletzt werden, ist anders wohl nicht zu verringern. 

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