Sport in der Kälte: Fitness gegen den Winterblues

Mit Disziplin und gemeinsamen Training mit Freunden geht´s dem inneren Schweinehund auch bei kaltem Wetter an den Kragen.
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  • Foto: Helmut Lautner
  • hochgeladen von Tamara Zopf

ST. ROMAN (tazo). Sport ist in der dunklen Jahreszeit oft ein guter Ausgleich zur Arbeit und eine Möglichkeit, zumindest ein wenig frische Luft zu bekommen. Gerade bei niedrigen Temperaturen sollten Sportler aber einige Hinweise beachten, damit die sportliche Betätigung dem Körper nicht schadet – denn Verletzungsgefahr und Erkältungsrisiko sind im Winter besonders groß. "Das Verletzungsrisiko ist durch einen vermehrt rutschigen und unebenen Untergrund erhöht. Richtiges Schuhwerk ist deshalb eine Grundvoraussetzung. Diese sollten dem Untergrund angepasst sein. Wasserabweisende und stark profilierte Trailschuhe sind hier die richtige Wahl", weiß der diplomierte Body- und Vitaltrainer Helmut Lautner.

Sicherheit ist das A und O

Da es im Winter bald dunkel wird ist eine gut sichtbare Bekleidung unerlässlich. Dazu sollten man zusätzlich eine Stirnlampe tragen um Unebenheiten oder Hindernisse besser erkennen zu können. Es gibt nämlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. "Man muss sich gegen die Witterungen schützen. Die richtige Bekleidung folgt dabei dem Zwiebelprinzip. Hierfür werden mehrere dünne Bekleidungsschichten übereinander getragen. Am besten man lässt sich im Sportfachhandel beraten", so der leidenschaftliche Sportler. Durch die Kalte Luft gibt es jedoch einen zusätzlichen Risikofaktor. Kalte Luft setzt die Funktion des Immunsystems herab und steigert Herzfrequenz und Blutdruck, wodurch die Beanspruchung des Herzens ansteigt. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkältung oder Herz-Kreislauferkrankung deutlich erhöht. "Ein wichtiger Faktor dabei ist auch die Atmung. Durch die Nasenatmung wird die Luft deutlich mehr erwärmt als bei der Atmung durch den Mund. Auf keinen Fall darf man die Flüssigkeitszufuhr reduzieren. Die Schweißrate ist zwar niedriger als bei Hitze, der Wasserverlust durch die Atemluft ist jedoch nicht zu unterschätzen. Am besten trinkt man kurz vor dem Training noch eine Glas Fruchtsaft und direkt nach dem Training ein heißes Getränk mit Zucker. Dadurch werden die Glykogen Vorräte in der Muskulatur wieder aufgefüllt und das Immunsystem unterstützt", so Lautner. Ansonsten sollte man auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Salat sowie hochwertigem Eiweiß und genügend Flüssigkeit achten.

Mit Disziplin und gemeinsamen Training mit Freunden geht´s dem inneren Schweinehund auch bei kaltem Wetter an den Kragen.

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