Bergung nach Forstunfall geübt

Lagebesprechung zur Bergung des Verletzten.
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Am Freitag, 27. April 2018 lud die FF Kössldorf zur Pflichtbereichsübung. Die Alarmierung erfolgte um 19:00 Uhr via Alarmierungssystem WAS. Im Alarmierungstext stand „Bergung eines Verletzten nach Forstunfall“ in einem Waldstück nördlich von Penzingerdorf.

Unverzüglich rückten die Feuerwehren Kössldorf, Aschenberg, Rain und St. Roman mit Löschzug Steinerzaun aus. Gleichzeitig wurde auch ein Rettungswagen vom Roten Kreuz alarmiert.
Nach Eintreffen von Einsatzleiter OBI Daniel Widegger wurde die Lage erkundet. Es wurde ein Traktor mit umgestürztem Kipper vorgefunden, darunter war ein Forstarbeiter eingeklemmt und der Fahrer des Gespanns stand unter Schock. Jene Person, die den Alarm ausgelöst hatte, betreute diese beiden Arbeiter. Mittlerweile traf auch die Besatzung des RLF der FF St. Roman ein und inspizierte die Lage. Das benötigte Material zur Bergung musste wegen des unwegsamen Geländes einige hunderte Meter manuell herangeschafft werden.
Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass ein weiterer Forstarbeiter fehlte. Dies konnten die Feuerwehrler aus dem geschockten Traktorlenker herausfinden.
Daraufhin wurden zwei Einsatztrupps gebildet. Die FF St. Roman kümmerte sich um die Bergung des Verletzten und auch des Kippers. Die Feuerwehren Aschenberg, Rain und Kössldorf führten eine Suchaktion durch. Auf Karten wurde das Suchgebiet eingeteilt und die Feuerwehrleute schwirrten aus. Nach einer knappen halben Stunde konnte der dritte Forstarbeiter schließlich gefunden werden. Auch dieser musste geborgen werden, da er ausrutscht war, als er über einem Baumstamm stieg und dieser ihn überrollte. Mit einer Leiter und Gurte konnte der Stamm sicher angehoben werden und der Verletzte rasch geborgen werden und dem Roten Kreuz übergeben werden.

Dass Forstunfälle solcher Art nicht aus der Luft gegriffen sind, zeigten die tatsächlichen Forstunfälle in den letzten Monaten. Deshalb eine Feuerwehrübung einmal ganz ohne Wasser.

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