Schwarzmüller Bilanz 2020
"Haben Stresstest des Jahres 2020 bestanden"

2020 hat die Schwarzmüller Gruppe einen Umsatz von 366 Millionen Euro erzielt – zwei Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Damit habe das Unternehmen im Krisenjahr 2020 seine Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt, betont Roland Hartwig.
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2020 hat die Schwarzmüller Gruppe einen Umsatz von 366 Millionen Euro erzielt – zwei Millionen Euro mehr als im Jahr davor.

FREINBERG. Obwohl um sieben Prozent weniger Anhänger und Aufbauten verkauft wurden als 2019 sind die Erlöse leicht gestiegen. 

"Mit diesem Ergebnis im Corona-Jahr sind wir sehr zufrieden. Unsere Anstrengungen, die Resilienz des Unternehmens zu steigern, haben gewirkt. Wir haben den Stresstest des Jahres 2020 bestanden", meint CEO Roland Hartwig.

72 Prozent der Produktion bestanden aus Fahrzeugen für Bau- und Infrastrukturunternehmen – insgesamt 6.300 Stück lieferte Schwarzmüller davon aus. Zudem wurden 2.500 Trailer für den Fernverkehr  produziert, was 28 Prozent der Produktion ausmachte. Die Fernverkehrssparte ist im Zuge der Pandemie um 40 Prozent eingebrochen, während die Baufahrzeugsparte auf demselben Niveau blieb. Ein großer Teil der Baufahrzeuge geht auf die Hüffermann Transportsysteme zurück, welche Fahrzeuge für Abfall- und Wertstofftransporte herstellt. Im Jänner 2020 hatte die Schwarzmüller-Gruppe das deutsche Unternehmen übernommen. 

15 Prozent Betriebsleistung eingebüßt, aber keine roten Zahlen

Wichtigste Erkenntnis des Krisenjahres sei die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gewesen, so Hartwig. Das gesamte internationale Team sei stark gefordert gewesen, gemeinsam habe man Schließzeiten vermeiden können. Der Unternehmensteil Schwarzmüller hat mehr als 15 Prozent der Betriebsleistung eingebüßt ohne in die roten Zahlen zu rutschen. Auch mithilfe von Kurzarbeit sei es gelungen, die Stammbelegschaft in der Krise zu halten und das Ausbildungszentrum weiter zu finanzieren. Mit der neuen Produktfamilie Powerline wurde das Produktportfolio erweitert. In mehreren Ländern konnte Schwarzmüller angesichts schrumpfender Volumina des Corona-Jahres Marktanteile hinzugewinnen. Ende Dezember war Schwarzmüller Marktführer in Österreich, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. In Deutschland konnte Schwarzmüller durch den Zukauf von Hüffermann erstmals die Zehn-Prozent-Marke überspringen. Schwarzmüller möchte in Zukunft sein Geschäft in weiteren europäischen Märkten stark ausbauen, als nächstes in Polen. 

Absatz von 10.000 Fahrzeugen 2021 angepeilt

Auch das Geschäftsjahr 2021 werde noch stark von der Pandemie geprägt sein, trotzdem peilt die Schwarzmüller-Gruppe einen Umsatz von 400 Millionen Euro an, kündigte das Unternehmen an. 10.000 Fahrzeuge sollen im laufenden Geschäftsjahr, in dem Schwarzmüller zudem 150. Firmenjubiläum feiert, abgesetzt werden.

"Auch in unserem Jubiläumsjahr bestimmt jedoch die Pandemie die Gangart. Wir haben die Kostenseite im Griff. Wir sind aber nicht sicher, was wir wirklich absetzen können." Roland Hartwig

Im Moment gebe es einen zweistelligen Auftragsüberhang gegenüber 2020. Dieser könnte jedoch wegfallen, wenn die Stimmung in der Industrie kippt oder die internationalen Lieferketten reißen. Schweren Herzens hat die Schwarzmüller Gruppe auch ihre geplanten Kundenevents zum 150. Firmenjubiläum gestrichen. Sollte es die Pandemielage im Herbst zulassen, möchte das Unternehmen kleinere Events abhalten. Zum 150. Firmenjubiläum hat die Schwarzmüller Gruppe, die in fünfter Generation geführt wird, auch eine Firmenchronik veröffentlicht.

2020 hat die Schwarzmüller Gruppe einen Umsatz von 366 Millionen Euro erzielt – zwei Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Damit habe das Unternehmen im Krisenjahr 2020 seine Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt, betont Roland Hartwig.
Neu im Produktportfolio von Schwarzmüller ist die Off-Road-Mulde. Diese Fahrzeuge können auf Baustellen abseits von Verkehrswegen eingesetzt werden.

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