Volkspartei
Die Erlauftalbahn soll jetzt elekrtifiziert werden
- Die Volkspartei setzt sich für die Erlauftalbahn ein: Die Landtagsabgeordneten Silke Dammerer und Anton Erber am Bahnhof in Wieselburg
- Foto: ÖVP
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Volkspartei setzt sich für Akkuzüge ein: Neuer ÖBB-Rahmenplan streicht Investition in die Bahnstrecke nun endgültig.
ERLAUFTAL. Der neue ÖBB-Rahmenplan bringt für die Erlauftalbahn eine überraschende Wende. Die ursprünglich vorgesehene Elektrifizierung der Strecke zwischen Pöchlarn und Scheibbs wurde aus dem Investitionsprogramm gestrichen. Stattdessen sollen künftig Akkuzüge auf der Strecke zum Einsatz kommen.
Millionenprojekt fällt aus
Im ÖBB-Rahmenplan 2024 waren für die Elektrifizierung der Erlauftalbahn noch mehr als 50 Millionen Euro vorgesehen. Die Arbeiten hätten bis 2029 abgeschlossen werden sollen. Im nun veröffentlichten Rahmenplan scheint das Projekt jedoch nicht mehr auf.
Die Landtagsabgeordneten Silke Dammerer und Anton Erber sehen in der angekündigten Einführung von Akkuzügen zwar einen positiven Schritt, fordern jedoch eine verlässliche Umsetzung.
"Mit der Ankündigung für Akkuzüge gibt es eine gute Nachricht für die Region. Wir erwarten uns von der ÖBB, dass die versprochene Leistung auch wirklich kommt", betonen die beiden.
Vorteile der Elektrifizierung bleiben bestehen
Nach Ansicht der beiden Abgeordneten hätte eine Elektrifizierung der Erlauftalbahn deutliche Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr gebracht. Laut den bisherigen Planungen der ÖBB wären barrierefreie Bahnhöfe, moderne Park-&-Ride- und Bike-&-Ride-Anlagen sowie bessere Busanschlüsse umgesetzt worden.
Darüber hinaus waren kürzere Reisezeiten, ein durchgehender Stundentakt sowie in den Hauptverkehrszeiten ein Halbstundentakt zwischen Pöchlarn und Scheibbs vorgesehen. Auch eine teilweise Durchbindung der Züge bis St. Pölten war Teil der Planungen.
Verlässlichkeit für das Erlauftal gefordert
Dammerer und Erber sehen Akkuzüge als sinnvolle Übergangslösung, betonen jedoch, dass diese eine vollständige Elektrifizierung langfristig nicht ersetzen können. Angesichts des Spardrucks der öffentlichen Hand sei die Entscheidung zwar nachvollziehbar, nun müsse aber zumindest das angekündigte Ersatzkonzept rasch umgesetzt werden.
- Landtagsabgeordneter Anton Erber aus Rogatsboden: "Mit der Ankündigung für Akkuzüge gibt es eine gute Nachricht für die Region. Wir erwarten uns von der ÖBB, dass die versprochene Leistung auch wirklich kommt."
- Foto: Volkspartei Bezirk Scheibbs
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"Die Bürgerinnen und Bürger im Erlauftal verdienen sich Verlässlichkeit. Entscheidend ist, dass die ÖBB die versprochene Einführung der Akkuzüge nun auch einhält", halten die beiden Landtagsabgeordneten fest.
Mehr Infos auf scheibbs.vpnoe.at und auf infrastruktur.oebb.at
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