Jenbach/Schwaz
Eine Frage der Integration

In der Marktgemeinde Jenbach ist der Anteil an muslimischen Kindern besonders hoch.
  • In der Marktgemeinde Jenbach ist der Anteil an muslimischen Kindern besonders hoch.
  • Foto: DKH/Archiv
  • hochgeladen von Florian Haun

JENBACH/SCHWAZ. Die Freiheitliche Partei (FPÖ) hat mittels Anfrage an Bildungslandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) erhoben wie groß der Anteil der Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache bzw. muslimischen Glaubens an Tiroler Bildungseinrichtungen ist.

 „Traurige Spitzenreiter in Sachen nicht-deutscher Muttersprache sind nach Auswertung der Zahlen aus der Bildungsdirektion Jenbach (51,89% der Kindergartenkinder mit nicht-deutscher Muttersprache) und Wörgl (54,13% der Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache), wobei bei beiden Auswertungen auch einzelne Innsbrucker Stadteile eine nicht unwesentliche Rolle spielen“, erklärt der Freiheitliche Abgeordnete Christofer Ranzmair. "Konkret führt Jenbach mit 51,89% im Bereich der Kindergärten landesweit, wo Schwaz mit 39,35% den neunten Platz belegt. Im Bereich der Landesschulen belegt Jenbach mit 44,31% Schülern mit nicht-deutscher Muttersprache den sechsten Platz, während Schwaz am achten Patz mit 37,54% rangiert“, so der FPÖ-Abgeordnete weiter. 

FPÖ erneuert Forderung

"Es braucht entsprechende Sanktionsmechanismen für Eltern, denen die Integration ihrer Schützlinge kein Anliegen zu sein scheint, bzw. die eben genau das Gegenteilige fördern. Es kann nicht sein, dass teilweise Migranten in dritter, vierter Generation in unserem Land leben, deren Kinder aber im Kindergarten zum ersten Mal wirklich mit der deutschen Sprache konfrontiert werden“,so Ranzmaier. „Für derartige Fälle braucht es die Möglichkeit, staatliche Leistungen zu kürzen, um hier auch die Eltern in die Pflicht zu nehmen. Wenn die Eltern auf einen großen Teil der Familienbeihilfe oder sonstige Leistungen verzichten müssen, weil sie die Integration ihres Kindes behindern, dann wird sich das wohl in vielen Fällen aufhören“, ist sich Ranzmaier sicher, der abschließend für echte Nullzuwanderung und Anreize in der Familienpolitik plädiert, um mittel- bis langfristig eine Trendwende herbeizuführen.
Weitere Zahlen aus der Region bzgl. Moslems an Landesschulen sind Vomp mit 20,78%, Schlitters mit 14,93%, Wattens: 13,90 %, Kindergärten/nicht deutsche Muttersprache: Jenbach: 51,89%, Schwaz: 39,35 %, Schlitters: 28,75%, Wattens: 25,41% und Vomp: 24,71%.

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