Von Stadtpolizei schikaniert?

GR Lintner erhielt drei Anzeigen von der Stadtpolizei, die er nach seinen Angaben nicht begangen hat.
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  • hochgeladen von Barbara Schießling

Thomas Lintner, Gemeinderat von Stans, ist sauer. Er erhielt Anzeigen bezüglich Falschparkens und zuletzt eine wegen „Zungenplärrens“ - Vergehen die er nicht begangen haben soll. Stadtpolizist Huber wehrt sich gegen die Vorwürfe und ist sich über die Gewissenhaftigkeit seiner Arbeit sicher.

SCHWAZ (bs). „Eine Anzeige wegen Falschparkens, eine wegen widerrechtlicher Einfahrt auf die Kreuzung und eine wegen Zungenplärrens - keine Übertretung habe ich begangen, das kann ich beweisen“, schildert Thomas Lintner seine Situation, die ihm sauer aufstößt. Die ersten beiden Anzeigen wurden bereits vom Unabhängigen Verwaltungssenat für nichtig erklärt. „Jetzt heißt es, ich habe dem Stadtpolizisten Huber beim Vorbeifahren die Zunge geplärrt. Ich habe das weder privat noch beruflich nötig, mich auf so ein Niveau zu begeben“, zeigt sich Lintner entrüstet. „Für Übertretungen ist er selber Schuld. Aufgrund meiner Arbeit gebe ich Acht auf entgegenkommende Fahrzeuge und ihre Fahrer, vor allem wenn man sie kennt. Es war so und das schwöre ich bis ans Ende meiner Tage“, stellt Insp. Huber klar.

Schikane oder Polemik?
Die angeblichen Schikanen bezeichnet Lintner als „Privatkrieg“ den die Stadtpolizei gegen ihn führe.

„Ich bin mit Sicherheit gewissenhaft in meiner Arbeit und würde niemals Schritte gegen jemanden setzen, wenn er nichts begangen hat“, beteuert Revierinspektor Alfred Huber von der Schwazer Stadtpolizei.

Aussage gegen Aussage
Der scheinbare Streifzug gegen Lintner obliegt zwei Gründen, meint Lintner. Im Stanser Gemeinderat setzte er sich gegen die angedachte Sicherheitsüberwachung durch die Stadtpolizei zur Wehr, so dass der Zuschlag an eine private Sicherheitsfirma fiel. „Offen gesagt ist es uns im Revier Wurst ob wir nach Stans fahren oder nicht. Im Gegenteil, früher haben wir Vomp und Terfens mitbetraut und das war schon genug. Wir sind Angestellte der Stadt, wenn es heißt das gehört dazu, ist es eben so“, kommentiert Inspektor Huber die Gemeinderatsentscheidung. Als zweiten Grund führt Lintner eine einstige mediale Berichterstattung an, in der sein FPÖ-Politeinstieg in die Schwazer Stadtpolitik spekuliert wurde. „Seit diesem Zeitraum werden mir regelmäßig Verkehrsübertretungen zur Last gelegt, die ich nachweislich nicht begangen habe“, so Lintner. „Wir sehen immer öfter Leute gehen und kommen in der Politik. Uns hätte es eher gewundert, wenn der Fall eingetreten wäre, da er kein Schwazer ist und auch nicht in Schwaz wohnt. Das ist ein polemischer Kleinkrieg“, nimmt Huber zum Vorwurf Stellung. Es steht Aussage gegen Aussage, das Verfahren läuft.

GR Lintner erhielt drei Anzeigen von der Stadtpolizei, die er nach seinen Angaben nicht begangen hat.

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