01.12.2016, 14:06 Uhr

Lehrpfad für Märtyrer Engelbert Kolland

ZELL a. Z. (red). Unlängst wurde in der Pfarre Zell am Ziller ein Engelbert-Kolland-Lehrpfad eingeweiht. Damit wurde ein weiterer bedeutender Akzent in Förderung der Verehrung des Tiroler Fanziskanerpaters Engelbert Kolland gesetzt. Engelbert Kolland wurde 1827 in Ramsau geboren und erlitt 1860 in Damaskus den Märtyrertod.
Engelbert Kolland ist ein Fürsprecher für viele Anliegen, z. B. für verfolgte Christen, für den Dialog mit dem Islam, für Schüler mit Lernschwierigkeiten, für Augenleiden, für die Seelsorge etc. Der Lehrpfad war ein besonderes Gemeinschaftsprojekt. Schüler der Musikmittelschule Zell am Ziller und Schüler der Neuen Mittelschule Hippach veranstalteten mit den Zeichen- und Religionslehrerinnen einen Malbwettbewerb für zwölf Stationen aus dem Leben des Seligen. Nachdem eine Jury 12 Bilder ausgewählt hatten, machten sich Schüler der Polytechnischen Schule Zell mit Fachlehrer Patrick Tritscher auf den Weg, fertigten die Stationen an und errichten diese an zwölf Stellen von der Taufkirche Zell entlang des Zillers bis zur Kirche Ramsau im Geburtsort des Seligen. Einige Firmen unterstützten dieses Projekt und die Grundeigentümer gewährend großzügig die Erlaubnis zur Aufstellung der Stationen.
Am 15. November konnten die Bilder bei den Stationen installiert werden, am 24. November erfolgte dann die feierliche Einweihung mit einer Lichterprozession. Bei der anschließenden Festmesse, die von der Singgemeinschaft Ramsau liturgisch bereichert wurde, beteten die Gläubigen für verfolgte Christen, Flüchtlinge, um eine Stärkung im Glauben und in vielen weiteren Anliegen.
Der neue Lehrpfad soll auch mithelfen, unseren Seligen kennenzulernen, ihn zu verehren und seine Hilfe anzurufen.
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