24.10.2017, 08:45 Uhr

Reparieren statt wegwerfen

Begutachten, analysieren und im besten Fall gemeinsam reparieren – das Konzept von "repair café". (Foto: Rainer)

Viele kaputte Gegenstände konnten wieder repariert werden. – von Angela Rainer

Defekte Toaster, aufgerissene Hosennähte, kaputter Mixer und vieles mehr! Beim 3. "repair café" Jenbach, das durch die sone freiwilligenbörse Jenbach in Kooperation mit dem Verein Kultur am Land am 7.10. veranstaltet wurde, warteten Elektriker, EDV-Profis, zwei Näherinnen und diverse Allrounder auf die mitgebrachten Dinge ihrer Kundschaft. Kaputtes wurde fachmännisch begutachtet und wenn möglich vor Ort repariert. Das Konzept zum "repair café" kommt aus den Niederlanden. Nach Tirol gebracht hat es Michaela Brötz, die über das Tiroler Bildungsforum die repair cafés nun koordiniert. "Das ist eine wirklich sehr nachhaltige und sinnvolle Geschichte", so Angela Rainer von der sone freiwilligenbörse Jenbach. Da ist zum einen der soziale Grundgedanke, dass sich Leute gegenseitig unterstützen und einander aushelfen. Und dass es notwendig ist, Rohstoffe verantwortungsvoll wiederzuverwenden und nicht zu verschleudern, das sollte inzwischen in allen Köpfen angekommen sein. Austragungsort und Gastgeber war dieses Mal das Jugendzentrum point in Jenbach, das für dieses Projekt einfach perfekt war. Fragen rund um die digitalen Medien versuchten die Jugendlichen bei der ErklärBar den BesucherInnen an dieser Stelle zu beantworten. Ein herzliches Dankeschön allen freiwilligen ExpertInnen und auch an die GE Volunteers, die dieses Projekt unterstützen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.